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Migräne-Radar erlaubt individuelle Anfalls-Auswertungen

Mittwoch, 3. Juni 2015

Hof – Auf ihr Projekt „Migräne Radar“ hat die Hochschule Hof zum Start der zweiten Projektphase hingewiesen. Patienten aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz können über die Internetseite www.migraene-radar.de ihre Anfälle anonymisiert melden und ein elektronisches Migränetagebuch führen. Die Nutzer können ihre gemeldeten Anfälle auch statistisch auswerten lassen.

Mit den Daten wollen die Forscher untersuchen, inwieweit Umwelteinflüsse wie Wetter­umschwünge Migräneanfälle auslösen können. Ein Zusammenhang zwischen Wetter­umschwüngen und einem vermehrten Auftreten von Migräneanfällen wird vermutet, wissenschaftlich ist dieser Zusammenhang laut den Wissenschaftlern bisher jedoch nicht nachgewiesen.

Das Migräne Radar startete 2011 mit einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 – Forschung für unsere Gesundheit.

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Für die neue Projektphase sind die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein und die Universitätsmedizin Rostock als Projektpartner hinzugekommen. Sie begleiten das Migräne-Radar künftig in allen medizinischen Fragen und unterstützen bei der Datenauswertung. Die Forschungsergebnisse sollen helfen, die Volkskrankheit Migräne, unter der bundesweit rund acht Millionen Menschen leiden, besser zu verstehen. Finanziert wird die zweite Projektphase von der Bayerischen Sparkassenstiftung. © hil/aerzteblatt.de

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