NewsVermischtesMigräne-Radar erlaubt individuelle Anfalls-Auswertungen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Migräne-Radar erlaubt individuelle Anfalls-Auswertungen

Mittwoch, 3. Juni 2015

Hof – Auf ihr Projekt „Migräne Radar“ hat die Hochschule Hof zum Start der zweiten Projektphase hingewiesen. Patienten aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz können über die Internetseite www.migraene-radar.de ihre Anfälle anonymisiert melden und ein elektronisches Migränetagebuch führen. Die Nutzer können ihre gemeldeten Anfälle auch statistisch auswerten lassen.

Mit den Daten wollen die Forscher untersuchen, inwieweit Umwelteinflüsse wie Wetter­umschwünge Migräneanfälle auslösen können. Ein Zusammenhang zwischen Wetter­umschwüngen und einem vermehrten Auftreten von Migräneanfällen wird vermutet, wissenschaftlich ist dieser Zusammenhang laut den Wissenschaftlern bisher jedoch nicht nachgewiesen.

Das Migräne Radar startete 2011 mit einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 – Forschung für unsere Gesundheit.

Anzeige

Für die neue Projektphase sind die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein und die Universitätsmedizin Rostock als Projektpartner hinzugekommen. Sie begleiten das Migräne-Radar künftig in allen medizinischen Fragen und unterstützen bei der Datenauswertung. Die Forschungsergebnisse sollen helfen, die Volkskrankheit Migräne, unter der bundesweit rund acht Millionen Menschen leiden, besser zu verstehen. Finanziert wird die zweite Projektphase von der Bayerischen Sparkassenstiftung. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

21. Oktober 2020
Rostock – Traditionellerweise besteht das Problem in der Schmerzmedizin in einer Überversorgung mit Medikamenten, aber zu wenig interdisziplinären Therapieansätzen. Bei den seit gut zwei Jahren
Schmerzmediziner fordern Möglichkeit zum personalisierten Einsatz von Migräne-Antikörpern
11. September 2020
Berlin – Kopfschmerzen sind laut einer Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Deutschland weit verbreitet, am häufigsten sind Migräne und Spannungskopfschmerzen. Laut der RKI-Befragung
Migräne und Spannungskopfschmerz laut RKI in Deutschland weit verbreitet
12. Juni 2020
Minneapolis/Davis – Migräne steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Entwicklung einer Demenz. Das berichten Wissenschaftler der University of California und anderer Hochschulen in der
Studie findet keinen Zusammenhang zwischen Migräne und Demenz
28. April 2020
Berlin – Zweifel an den aufsehenerregenden Ergebnissen einer Akupunktur-Studie mit knapp 150 Patienten, die Ende März im British Medical Journal erschienen ist, hat die Deutsche Gesellschaft für
Neurologen melden Zweifel an chinesischer Akupunktur-Studie zu Migräne an
7. April 2020
Wuhan − Eine manuelle Akupunktur, die durch die Manipulation der Nadeln ein „Qi“-Gefühl erzeugen soll, hat in einer randomisierten Studie die Zahl der monatlichen Migräneattacken und -tage
Migräne: Manuelle Akupunktur senkt in Studie die Zahl der Anfälle
11. Februar 2020
Boston – Obwohl die Migräne zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen gehört und Experten den betroffenen Patienten zu einer medikamentösen Prophylaxe raten, ist deren
Meta-Analyse: Migräne-Prophylaxe bei Kindern ohne belegte Wirksamkeit
13. Dezember 2019
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft haben Handlungsempfehlungen für den Umgang mit den neuen Antikörpern zur Migräneprophylaxe
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER