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Ärzteschaft

„Wir arbeiten für Ihr Leben gern“ mit neuen Motiven und Slogans

Mittwoch, 3. Juni 2015

Berlin – Bis zum 11. Juni werden in mehr als 80 Städten 4.500 Großflächenplakate mit neuen Motiven der Kampagne „Wir arbeiten für Ihr Leben gern“ zu sehen sein. Darauf hat Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute in Berlin hingewiesen.  Schwerpunktthema ist nun die Leistungsfähigkeit der ambulanten Versorgung.

„Nachdem die Pläne der Politik im Rahmen des Versorgungsstärkungsgesetzes uns zwischenzeitlich dazu veranlasst hatten, die Kampagne stärker politisch zuzuspitzen, stehen nun wieder die Ärzte und Psychotherapeuten selbst im Zentrum“, sagte Gassen. Die Zuspitzungen sowie Gespräche der KBV-Führung mit Gesundheitspolitikern hätten aber dazu beigetragen, einige Veränderungen am Gesetzentwurf zu bewirken – auch wenn Gassen diese bei weitem nicht für ausreichend hält.

Arzt um die Ecke wird wichtig für die Bundestagswahl
KBV-Vorstand Regina Feldmann verwies auf einen weiteren Effekt der Kampagne: „Wir haben gemerkt, dass sich die Menschen angesprochen fühlen durch die Aussagen.“ Ob die Bürger einen Arzt um die Ecke fänden oder nicht, sei für sie enorm wichtig. Dieser Aspekt werde sicher angesichts der Bundestagswahlen im Jahr 2017 noch an Bedeutung gewinnen.

Nach Angaben der KBV kommt die Imagekampagne bei der Bevölkerung gut an, wie regelmäßige telefonische Befragungen ergaben. Danach hat jeder Fünfte die Kampagne wahrgenommen. Von diesen fanden jeweils 45 Prozent die Kampagne sehr gut beziehungsweise gut.

Als Erfolg wertet die KBV auch die Kampagne „Lass dich nieder“ für den ärztlichen Nachwuchs. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2014 fand im Februar eine neue Fotoserie mit Medizinstudierenden statt. Diese Motive werden im kommenden Herbst an 37 Hochschulmedizin-Standorten zu sehen sein, begleitet von Online-Werbung. „68 Prozent der befragten Studierenden gefällt die Kampagne gut oder sehr gut“, berichtete Feldmann.

„Diejenigen, die sie wahrgenommen haben, sind überzeugter von den Vorteilen einer Niederlassung als andere.“ Sie ergänzte, dass sich auf der Internetseite zur Kampagne bereits mehr als 1.000 Ärztinnen und Ärzte aus dem ganzen Bundesgebiet registriert hätten und nun Plätze für ein Praktikum in ihrer Praxis anbieten. © rie/aerzteblatt.de

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