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Zahl der Schwangerschafts­abbrüche sinkt

Freitag, 5. Juni 2015

Wiesbaden – In Deutschland entscheiden sich weniger Frauen für einen Schwanger­schaftsabbruch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden im ersten Quartal 2015 rund 26 400 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet. Das sind 5,5 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge waren knapp drei Viertel (73 Prozent) der Frauen, die im Untersuchungszeitraum einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, zwischen 18 und 34 Jahre alt, 16 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre. Rund acht Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von drei Prozent. Rund 39 Prozent der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch keine Lebendgeburt.

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Die Auswertung ergab zudem, dass 96 Prozent der gemeldeten Schwangerschafts­abbrüche nach der Beratungsregelung vorgenommen wurden. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in vier Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant – rund 79 Prozent in gynäkologischen Praxen und 19 Prozent ambulant im Krankenhaus. © hil/aerzteblatt.de

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