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Politik

Berlin entwickelt Rahmenstrategie zur Versorgung alter Menschen

Dienstag, 9. Juni 2015

Berlin – Eine strukturierte Diskussion darüber, wie alte Menschen in Berlin künftig pflegerisch und gesundheitlich versorgt werden sollen, hat der Senator für Gesundheit und Soziales der Stadt, Mario Czaja (CDU), angestoßen. Zur Auftaktveranstaltung kamen rund 300 Akteure, die sich im weiteren Prozess in Fachdialogen zu Themen wie der besseren Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgung, der Prävention und Gesund­heits­förder­ung und der Selbstbestimmung und Teilhabe alter Menschen austauschen werden. Im Sommer 2016 sollen aus der Diskussion konkrete und verbindliche Verabredungen zwischen den Beteiligten als Bausteine für eine entsprechende Rahmenstrategie hervorgegangen sein.

In Berlin leben derzeit rund 3,3 Millionen Menschen, 28 Prozent von ihnen sind 50 Jahre und älter, 140.000 Berliner sind 80 Jahre und älter. Die Zahl der über 80-Jährigen wird sich zum Jahr 2030 vermutlich auf 270.000 nahezu verdoppeln. „Wir sollten die Chancen des demografischen Wandels in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Wirtschaft sowie Gesellschaft und Familie nutzen und das Zusammenleben der Generationen neu denken“, so Czaja. Ziel der Diskussion sei, die bestehenden Strukturen so zu entwickeln, dass sie einer älter werdenden Gesellschaft besser gerecht würden. Der Gesundheits­senator rief alle Interessierten auf, sich an der Diskussion zu beteiligen. © hil/aerzteblatt.de

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