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Ärzteschaft

Neues Qualitätsinstitut IQTIG will Ärzte unterstützen

Mittwoch, 10. Juni 2015

Berlin – Qualitätssicherung muss denen nützen, die Patienten versorgen. Dieses Motto hat der Geschäftsführer des neuen Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz (IQTIG), Christof Veit, bekräftigt. Veit erläuterte die Ziele und Arbeitsweise des neuen Instituts gestern auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) in Berlin.

Das IQTIG ist ein unabhängiges Institut des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und soll bis zum Jahresende 80 Angestellte haben. Die Mitarbeiter sollen Vorlagen für den G-BA zu der Frage erarbeiten, wie Qualität in den verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung gemessen werden könne.

Laut Veit bedeutet es ein „Paradigmenwechsel und Kulturwandel“, dass Qualität zu einem wichtigen Entscheidungskriterium im Gesundheitssystem wird. „Wir wollen für diejenigen dienlich und nützlich sein, die die Patienten versorgen. Nur dann können wir die Versorgungsqualität verbessern und die Qualität auch sichtbar machen“, betonte er. Beim Thema Patientenschutz gehe es um „die begründete Setzung der Schwellenwerte“ – ähnlich der Geschwindigkeitsbegrenzung im Straßenverkehr. Über den gewünschten Qualitätswettbewerb werde es aber keine Mengensteuerung geben. „Das ist eine Wunschvorstellung“, so Veit.

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Zur Diskussion um eine qualitätsorientierte Vergütung („Pay for performance“) erläuterte er, dass monetäre Anreize nicht die primäre Motivation für qualitativ hochwertige Leistungen ersetzen könnten. „Wir müssen Qualität mit Lernen verbinden. Beispielsweise durch Rückmeldung an die Klinikärzte, was aus den Patienten geworden ist“, schlug er vor. © hil/aerzteblatt.de

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