Vermischtes

Interesse an digitalen Gesundheits­anwendungen wächst

Freitag, 12. Juni 2015

Köln – Deutsche Verbraucher stehen dem Thema Digital Health aufgeschlossen, aber dennoch mit einer gesunden Portion Skepsis gegenüber. Zu diesem Ergebnis kam sowohl die heute vorgestellte Philips Gesundheitsstudie 2015 als auch eine  Erhebung des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

Demnach wünscht sich fast jeder zweite Deutsche technische Möglichkeiten zur mobilen Verwaltung seiner Gesundheitsdaten, sechzig Prozent der Tablet- und Smartphone-Besitzer haben mindestens eine Gesundheits-App installiert. Dem eigenständigen Messen medizinischer Daten mit Hilfe von Messgeräten (Self-Tracking) stehen ebenfalls  viele Befragte interessiert gegenüber.

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Gleichzeitig stellen Patienten hierzulande aber auch weiterhin das vertrauensvolle Verhältnis zu ihrem Arzt in den Vordergrund und sind sich potenzieller Risiken der digitalen Gesundheitsüberwachung bewusst. So sorgt sich etwa ein Drittel der Verbraucher darum, dass Anwendungsfehler die Messergebnisse verfälschen könnten. Drei von vier Deutschen legen zudem großen Wert auf einen zuverlässigen Datenschutz.

Apple hat auf das wachsende Interesse an digitalen Gesundheits-Anwendungen bereits frühzeitig erkannt. Derzeit erweitert der Konzern seine Gesundheits-App. Künftig können iPhone-Nutzer über das Apple Health Kit neben Vitalwerten wie Gewicht, Blut-Sauerstoffsättigung und Durchblutung auch UV-Strahlenbelastung oder Fruchtbarkeitswahrscheinlichkeit überwachen.

© hil/aerzteblatt.de

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