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Ärzteschaft

Erik Bodendieck neuer Präsident der Sächsischen Landesärztekammer

Freitag, 12. Juni 2015

Dresden – Der Allgemeinmediziner Erik Bodendieck ist neuer Präsident der Sächsischen Landesärztekammer. Er wurde am Freitag vom Sächsischen Ärztetag zum Nachfolger von Jan Schulze und für fünf Jahre gewählt. Für den 48-Jährigen stimmten 70 Mitglieder der Kammer­versammlung, bei zwölf Gegenstimmen und sieben Enthaltungen. Bodendieck, der eine Praxis in Wurzen (Landkreis Leipzig) hat, war seit 2007 Vize­präsident der Landesärztekammer. Der geschiedene Vater dreier Töchter ist auch Diabetologe und arbeitet zudem als Sucht- und Palliativmediziner.

Vorgänger Schulze mahnte in der Abschiedsrede einen Richtungswechsel in der Gesundheitspolitik an. Bürokratie und Ökonomisierung raubten den Ärzten immer mehr Zeit, die für die Behandlung und Zuwendung zum Patienten fehle, kritisierte er. Durch die aktuellen Strukturen werde die Rolle des Arztes karikiert – und ärztlich-ethische Maßstäbe würden reduziert. „Die Politik muss dafür sorgen, dass die Demokratie den Markt bestimmt und nicht umgekehrt”, sagte Schulze. Zudem müssten die Gesundheit selbst stärker gefördert und das Gesundheitssystem auf Vorbeugung ausgerichtet werden. © dpa/aerzteblatt.de

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