NewsÄrzteschaftNeuer Versorgungsvertrag für Diabetiker in Berlin
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Neuer Versorgungsvertrag für Diabetiker in Berlin

Montag, 15. Juni 2015

Berlin – Ein neuer Versorgungsvertrag zwischen der DAK-Gesundheit und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin ermöglicht eine bessere Prävention von Diabetes-Folgeerkrankungen. Das Programm enthält zusätzliche Leistungen und unterstützt Diabetiker bei der Bewältigung ihrer Erkrankung bereits im Vorfeld einer beginnenden Verschlechterung. Kern des Programms ist die Untersuchung von Störungen des Nervensystems, der Organe und Gefäße bereits bei nicht kritischen Krankheitsverläufen. Je nach Befund erhält der Patient eine individuelle Beratung.

Der Vertrag ergänzt das Disease-Management-Programm „Diabetes mellitus“ und soll die Früherkennung und die frühzeitige Behandlung von Nervenerkrankungen, Störungen der inneren Organe und Gefäßerkrankungen bei Versicherten mit Diabetes mellitus fördern.

Anzeige

„Das frühzeitige Erkennen und die zielgerichtete Versorgung der Begleiterkrankungen des Diabetes wird dazu beitragen, Folgeschäden und Komplikationen zu vermeiden“, sagte Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der KV Berlin.

Am neuen Vertrag können alle im Bereich der KV Berlin zur vertragsärztlichen Versor­gung berechtigten Hausärzte sowie Fachärzte für Innere Medizin teilnehmen. Sie müssen allerdings durchschnittlich mindestens 30 Patienten mit Diabetes mellitus pro Quartal betreuen. Die Teilnahme am Vertrag bedarf der schriftlichen Genehmigung der KV Berlin.

Anhand der Untersuchungsergebnisse erstellt der Arzt einen Therapieplan. Der Versicherte wird anschließend in ein Weiterbetreuungsprogramm aufgenommen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

10. Oktober 2019
Singapur – Als erstes Land der Welt verbietet Singapur die Werbung für extrem gezuckerte Getränke. Als „wenig gesund“ geltende Limonaden und andere Getränke müssen künftig Aufdrucke mit Angaben zum
Singapur verbietet Werbung für extrem gezuckerte Getränke
7. Oktober 2019
Berlin – Die Krankenkassen sollten innovative Technologien zur Diabetestherapie rascher bewilligen. Das fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Insbesondere geht es ihr dabei um Systeme zur
Kritik an langen Genehmigungsverfahren für innovative Diabetestechnologien
4. Oktober 2019
Köln – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sieht bei der fixen Kombination aus und Metformin zur Behandlung von Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2 keinen
Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen der Kombination Dapagliflozin/ Metformin bei Diabetes Typ 2
4. Oktober 2019
Stuttgart/Frankfurt – Mit einer intensiven Versorgung durch Fachärzte erhöhen sich die Überlebenschancen von herzkranken Patienten. Das ergibt eine vom Innovationsfonds des Gemeinsamen
Facharztprogramm senkt laut Auswertung Herztodrisiko
24. September 2019
Glasgow – Der SGLT2-Inhibitor Dapagliflozin, der die Ausscheidung von Glukose über die Nieren fördert und dabei auch eine diuretische Wirkung erzielt, hat in einer internationalen Studie bei Patienten
Diabetesmedikament schützt auch Herz von Nichtdiabetikern
20. September 2019
Oxford – Eine frühe Kombinationstherapie, die Metformin mit Vildagliptin kombiniert, hat den Blutzuckerlangzeitwert HbA1c in einer randomisierten kontrollierten Langzeitstudie effektiver kontrolliert
Typ-2-Diabetes: Frühe Kombinationstherapie erzielt in Studie langfristige Vorteile
18. September 2019
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) will umstrittene Kostenübernahmen für homöopathische Arzneimittel durch die Krankenkassen nicht antasten. Er verwies gestern in Berlin beim
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER