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Kieler Adipositaszentrum zu deutschem Referenzzentrum ernannt

Mittwoch, 24. Juni 2015

Kiel – Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie hat das Interdisziplinäre Zentrum für Adipositasmedizin in Kiel zum Referenzzentrum ernannt. „Dass unsere Einrichtung aus dem Stand den Sprung zum Referenzzentrum geschafft hat, ist der engagierten und ambitionierten Arbeit unseres interdisziplinären Teams der vergangenen fünf Jahre zu verdanken“, sagte Thomas Becker, Direktor der Klinik für Allgemeine, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie des Universitäts­klinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Die Zertifizierung gilt zunächst für drei Jahre.

Die Zahl der Patienten mit krankhafter Adipositas nimmt auch in Deutschland stetig weiter zu, insbesondere bei den Patienten mit einer sogenannten Superadipositas (Body Mass Index über 50). „Diese Patienten gelten als ideale Kandidaten für eine bariatrische Operation. Bariatrische Operationen wie eine sogenannte Sleevegastrektomie oder ein Magenbypass sind bei krankhafter Adipositas bei diesen komplex erkrankten Patienten jedoch nicht ohne Risiken“, erklärte Becker.

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Am Kieler Adipositaszentrum werden die Patienten in aller Regel über mehrere Jahre betreut. „Dies ist besonders wichtig, da wir heute die Adipositas als eine chronische Erkrankung verstehen, die langfristig interdisziplinär behandelt werden muss“, sagte Matthias Laudes, internistischer Leiter des Adipositaszentrums und Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin I. © hil/aerzteblatt.de

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