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Politik

Bundesregierung hält Hausarztverträge für ein Erfolgsmodell

Mittwoch, 24. Juni 2015

Berlin – Die 2004 erstmals eingeführte hausarztzentrierte Versorgung (HzV) und das darin verfolgte Konzept des Hausarztes als Lotsen hat sich nach Ansicht der Bundesregierung bewährt. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort (Drucksache 18/5164) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Danach gibt es derzeit 55 HvZ-Verbundverträge sowie rund 580 Einzelverträge zwischen Landesverbänden des Hausärzteverbandes mit Krankenkassen der jeweiligen Region. Die Zahl der HzV-Verträge steige seit 2009/2010 stetig an, was positiv zu sehen sei. Momentan nehmen den Angaben zufolge rund 3,7 Millionen Versicherte und mehr als 16.000 Ärzte an den Hausarztverträgen teil.

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„Die HzV ist eines der größten Erfolgsmodelle im deutschen Gesundheitswesen der vergangenen Jahrzehnte“, sagte Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. Es sei innerhalb weniger Jahre gelungen, eine zweite Regel­versorgung zu etablieren. Die HzV sorge für eine strukturierte Behandlung der Patienten „und ist der Innovationsmotor im deutschen Gesundheitswesen“, so Weigeldt.

Die Versorgung vermeide überflüssige Doppeluntersuchungen und unnötige Kranken­hausaufenthalte. Auch die Arzneimitteltherapie verbessere sich durch die Koordination im Rahmen der HzV, zum Beispiel bei der Verschreibung von Antibiotika. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #103970
DöringDöring
am Donnerstag, 25. Juni 2015, 21:28

Hausarztverträge ein Erfolgsmodell

Das kann ich, mit meiner über fünfundzwanzigjährigen Erfafahrung als Hausarzt, nicht sagen.
Für mich ist das ein überflüssiges teures bürokratisches Monster, parallel zur KV.
LNS

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