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Ausland

Neuer Ebola-Fall in Liberia aufgetreten

Dienstag, 30. Juni 2015

Monrovia – Rund sechs Wochen nach dem von der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) offiziell festgestellten Ende der Ebola-Epidemie in Liberia ist in dem westafrikanischen Land ein neuer Infektionsfall bekannt geworden. In der Region Margibi östlich der Hauptstadt Monrovia sei ein Mensch gestorben, der zuvor positiv auf Ebola getestet worden sei, sagte Vize-Ge­sund­heits­mi­nis­ter Tolbert Nyensuah am Dienstag im Rundfunk.

Der Tote sei bereits bestattet worden. Alle mutmaßlichen Kontaktpersonen des Opfers seien unter Quarantäne gestellt worden. Nach der möglichen Infektionsquelle werde gesucht. Die WHO hat die Ebola-Epidemie in Liberia Anfang Mai für beendet erklärt. 42 Tage zuvor war demnach der letzte bestätigte Betroffene beerdigt worden. In Liberia starben mehr als 4700 Menschen, insgesamt erkrankten 10.500 Menschen.

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Ihren Höhepunkt fand die Epidemie in Liberia im vergangenen August und September, als wöchentlich 300 bis 400 Menschen neu erkrankten. Im benachbarten Guinea und Sierra Leone dauert die Epidemie länger an. In den drei Ländern starben insgesamt mehr als 11.000 Menschen. © afp/aerzteblatt.de

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