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Sächsisches Cochlea Implantat Zentrum ist eine Erfolgsgeschichte

Donnerstag, 2. Juli 2015

Dresden – Cochlea-Implantate (CIs) sind für viele Patienten eine Option, Schwerhörigkeit und Taubheit zu überwinden. Darauf hat das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden zum 20-jährigen Bestehen des Sächsischen Cochlea Implantat Zentrums (SCIC) hingewiesen.

Seit 1995 haben die Mitarbeiter des Zentrums bei rund 900 Patienten 1.150 Cochlea-Implantate eingesetzt. In der Hör- und Sprachrehabilitation betreut das Zentrum aktuell mehr als 300 Patienten, vom Kleinkind bis zum Senior. Jedes Jahr kommen rund 130 neue Cl-Träger neu hinzu. „Das Cochlea-Implantat ist eine segensreiche Option, wieder kommunikativ am privaten und gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können“, sagte Dirk Mürbe, ärztlicher Leiter des SCIC sowie der Abteilung Phoniatrie und Audiologie der HNO-Klinik des Uniklinikums.

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Ein CI ist für Patienten geeignet, deren Hörnerv intakt ist, die aber aufgrund anderer Probleme nichts oder extrem schlecht hören. Ihnen hilft das in Teilen implantierte Gerät, das Geräusche und Töne in elektrische Signale umwandelt, die über eine Elektrode den Hörnerv stimulieren. „Mit dem Einsetzen der Prothese ist es jedoch nicht getan“, betont Mürbe. Die Patienten müssten das Hören neu lernen – „das ist ein höchst komplexer Prozess, der Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert“, so der CI-Experte.

Dazu erarbeitete das SCIC in den vergangenen Jahren neue Reha-Konzepte. „Das 30-köpfige, aus Ärzten, Sprach- und Musiktherapeuten, Logopäden und Technikern bestehende Team des Zentrums stimmt sich bei jedem Patienten zu einer jeweilig individuell konzipierten Reha ab“, erläutert Dominique Müller, therapeutische Leiterin des SCIC. © hil/aerzteblatt.de

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