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Universitätsmedizin Leipzig senkt Defizit

Montag, 6. Juli 2015

Leipzig – Ein positives Fazit des Geschäftsjahres 2014 hat der Vorstand der Univer­sitätsklinik Leipzig (UKL) gezogen. „Zwar verzeichnen wir mit einem Jahresfehlbetrag von minus fünf Millionen Euro noch ein negatives Jahresergebnis“, sagte der medizinische Vorstand des Universitätsklinikums, Wolfgang Fleig. Dieses sei aber wesentlich geringer ausgefallen als erwartet. „Wir haben eine Reihe sehr positiver Entwicklungen in Gang gesetzt, in deren Folge wir das im Vorjahr entstandene Defizit drastisch verringern konnten“, so Fleig.

Fleig nannte als Erfolgsfaktor unter anderem eine neue Organisationsform in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie sowie der Klinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Beide Kliniken vereinten jetzt mehrere medizinisch eigenständige Fachbereiche unter einer geschäftsführenden Leitung. Wichtig sei 2014 außerdem die Integration der neuen Abteilung für interventionelle Angiologie gewesen, die mit der ebenfalls neu eingerichteten Gefäßchirurgie die Kompetenzen in der Gefäßmedizin stärke.

„In der zweiten Jahreshälfte ab August verzeichneten wir auch eine besonders gute Entwicklung unserer Leistungszahlen, die sich zudem noch stärker auch im laufenden Jahr fortgesetzt hat“, erklärte Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Vorstand des Universi­tätsklinikums. Er sei „bei aller kaufmännischen Vorsicht“ optimistisch, in diesem Jahr ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erreichen. Die Steigerung der Patien­tenzahlen von durchschnittlich sieben Prozent in den letzten Monaten gebe dafür eine solide Grundlage.

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Zufrieden mit dem vergangenen Jahr ist auch die medizinische Fakultät: „Seit vier Jahren halten sich unsere Drittmittel auf dem hohen Niveau über 50 Millionen Euro und nähern sich stetig dem Betrag an, den wir vom Land Sachsen für unsere Aufgaben erhalten“, erläuterte Michael Stumvoll, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Hervorzuhebende Meilensteine waren laut Stumvoll neben der Erweiterung der soge­nannten LIFE-Biobank und dem Startschuss für das bundesweite Projekt „Nationale Kohorte“ vor allem die zweite Förderphase für die Adipositasforschung und -behandlung am integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum Adipositaserkrankungen (IFB) und die personelle Verstärkung am Innovationszentrum für computergestützte Chirurgie.

Darüber hinaus habe in der medizinischen Biochemie eine von der Deutschen For­schungs­gemeinschaft geförderte Forschergruppe zu speziellen Signalwegen in Zellen die Arbeit aufgenommen. Zudem sei Leipzig Mitglied im Deutschen Zentrum für Diabe­tesforschung geworden, so Stumvoll.

Vor 600 Jahren wurde die Medizinische Fakultät in Leipzig gegründet. Fakultät und Klinik werden das runde Jubiläum gemeinsam als Leipziger Universitätsmedizin begehen. © hil/aerzteblatt.de

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