NewsÄrzteschaftVertragspartner zufrieden mit Selektivvertrag zur Herzinsuffizienz
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Vertragspartner zufrieden mit Selektivvertrag zur Herzinsuffizienz

Freitag, 3. Juli 2015

Köln – Der Selektivvertrag „CorBene“ zur Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz hat sich bewährt. Das berichten der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) und der Gesundheitsdienstleister spektrumK.

„Seitdem wir Patienten über das CorBene Programm versorgen, ist die leitliniengerechte Behandlungsqualität erheblich gestiegen“, erläuterte Detlef Gysan, niedergelassener Kardiologe in Köln und Mitinitiator des Versorgungsprogramms. Die Patienten fühlten sich besser versorgt, der Informationsaustausch zwischen Hausärzten und nieder­gelassenen Kardiologen werde optimiert und die Versichertengemeinschaft spare zudem noch Geld, so Gysan.

Anzeige

2005 startete die pronova BKK (damals Ford BKK) mit der Erprobung von Corbene erstmalig im Großraum Köln. Ein Jahr später wurde der Vertrag über die BKK-Vertrags­arbeitsgemeinschaft NRW in Nordrhein-Westfalen ausgerollt und 2012 ging spectrumK in Zusammenarbeit mit dem BNK mit einem „CorBene 2.0-Vertrag“ bundesweit an den Start. Mittlerweile sind nahezu ein Drittel aller Betriebskrankenkassen Vertragspartner.

Die Evaluation des Vertrages erbrachte laut den Vertragspartnern den Nachweis, dass sich für jeden Corbene 2.0-Teilnehmer Einsparungen von mehr als 400 Euro jährlich gegenüber den Teilnehmern einer Kontrollgruppe erzielen lassen. Hierbei sind die Aufwendungen für den CorBene 2.0-Dienstleistungsvertrag bereits berücksichtigt. An Corbene können Hausärzte und niedergelassene Kardiologen teilnehmen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

16. Oktober 2019
Stuttgart – Der Ärzteverband Medi Baden-Württemberg und die DAK-Gesundheit haben einen neuen Facharztvertrag geschlossen, der die Versorgung von Diabetikern (Typ 1 und 2) verbessern soll. Ärzte können
Neuer Facharztvertrag zur Diabetesversorgung in Baden-Württemberg
4. Oktober 2019
Stuttgart/Frankfurt – Mit einer intensiven Versorgung durch Fachärzte erhöhen sich die Überlebenschancen von herzkranken Patienten. Das ergibt eine vom Innovationsfonds des Gemeinsamen
Facharztprogramm senkt laut Auswertung Herztodrisiko
24. September 2019
Glasgow – Der SGLT2-Inhibitor Dapagliflozin, der die Ausscheidung von Glukose über die Nieren fördert und dabei auch eine diuretische Wirkung erzielt, hat in einer internationalen Studie bei Patienten
Diabetesmedikament schützt auch Herz von Nichtdiabetikern
18. September 2019
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) will umstrittene Kostenübernahmen für homöopathische Arzneimittel durch die Krankenkassen nicht antasten. Er verwies gestern in Berlin beim
Spahn will Homöopathie auf Kassenkosten nicht antasten
2. September 2019
Boston – Der Neprilysin-Inhibitor Sacubitril, der das Leben von Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz verlängern kann, hat in einer weltweiten Studie bei Patienten mit diastolischer
Studie: Sacubitril/Valsartan bei diastolischem Herzversagen ohne wesentliche Vorteile
28. August 2019
Würzburg – Eine speziell ausgebildete Herzinsuffizienz-Pflegekraft soll am Universitätsklinikum Würzburg Patienten schulen und deren Klinikentlassung sowie die Zuweisung zum Haus- und Facharzt für die
Spezialisierte Pflegekraft soll Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz verbessern
27. August 2019
San Francisco – Die mit 2 Jahren Verspätung im New England Journal of Medicine (2019; 381: 716-726) publizierten Ergebnisse der Studie RELAX-AHF-2 werfen für Kardiologen grundsätzliche Fragen auf. Ist
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER