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Erhebliche Fortschritte in der Rheumatherapie

Montag, 6. Juli 2015

Bremen – Auf die erheblichen Fortschritte in der Rheumatherapie hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hingewiesen. „Im Laufe der letzten Dekade ist die Krankheitsaktivität der rheumatoiden Arthritis bei rheumatologisch betreuten Patienten deutlich heruntergegangen“, sagte der DGRh-Tagungspräsident Jens Gert Kuipers, Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie am Roten Kreuz Krankenhaus, Bremen. Für medikamentös gut eingestellte Patienten sei auch Sport kein Problem. Sie könnten zudem uneingeschränkt einem Beruf nachgehen.

Ähnlich gute Ergebnisse erzielten die Behandlungen bei der chronischen Gelenk­entzündung im Kindesalter, der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA). „Kein rheuma­krankes Kind muss heute noch fürchten, dauerhaft nicht am Sportunterricht teilnehmen zu dürfen oder gar auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein“, erläuterte Hans-Iko Huppertz, Tagungspräsident der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie. Rheuma-Therapien würden heute zum Nutzen der Kinder immer früher und häufiger angewendet.

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Die Fachgesellschaft weist aber darauf hin, dass viele Rheumapatienten nicht ausreichend geimpft seien. „Ein guter Impfschutz ist für Rheuma-Patienten besonders wichtig und Bedenken hinsichtlich der Verträglichkeit gewisser Vakzine sind in den meisten Fällen nicht berechtigt“, so Kuipers.

Das gilt laut der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie auch für Kinder – jedes vierte rheumakranke Kind sei unzureichend geimpft. © hil/aerzteblatt.de

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