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Politik

Gesundheitsausgaben in Deutschland pro Kopf um 1,7 Prozent gestiegen

Dienstag, 7. Juli 2015

Berlin – Die Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben sind in Deutschland 2013 um 1,7 Prozent gewachsen. Das berichtet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Danach flossen in Deutschland 2013 ohne Investitionen 11,0 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Gesundheitssektor. Der OECD-Durch­schnitt lag bei 8,9 Prozent. Deutschland lag damit bei den Gesundheitsausgaben in etwa gleichauf mit Frankreich, Schweden, den Niederlanden und der Schweiz. Lediglich in den Vereinigten Staaten lagen die Ausgaben deutlich höher – nämlich bei 16,4 Prozent des BIP.

2012 hatte der Anteil in Deutschland bei 10,8 Prozent des BIP gelegen.In absoluten Zahlen beliefen sich die Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit 2013 in Deutschland auf 4.819 US-Dollar pro Person. Im OECD-Schnitt lagen sie bei 3.453 US-Dollar.

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„Deutschland ist besser als andere europäische Länder durch die Wirtschaftskrise gekommen, was sich auch darin niederschlägt, dass die öffentlichen Gesundheits­ausgaben pro Kopf seit 2005 kontinuierlich wachsen“, bewerten die OECD-Ökonomen die Zahlen. Zwischen 2009 und 2013 lag der Zuwachs im Schnitt bei zwei Prozent pro Jahr. Etwas verlangsamt war das Wachstum 2011, als Maßnahmen zur Kostenre­duzierung für Arzneimittel die Ausgabensteigerung auf 0,5 Prozent begrenzten. © hil/aerzteblatt.de

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