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Politik

Neues „Mutmachbuch“ nimmt Kindern die Angst vor Klinik und Praxis

Mittwoch, 8. Juli 2015

Hamburg – Ein neues „Mutmachbuch“ für die Wartezimmer in Praxis und Klinik hat die Ärztekammer Hamburg zusammen mit der AOK Rheinland/Hamburg herausgegeben. Mädchen und Jungen aus Hamburger Grundschulen schildern darin ihre Erfahrungen beim Arztbesuch. Mit aufmunternden Geschichten, Bildern und Comics, Tipps und Witzen wollen die Sechs- bis Zehnjährigen so anderen Kindern die Angst vor Untersuchungen, Impfungen oder dem Krankenhaus nehmen.

„Wenn man sich mit einer Sache bekannt macht, dann nimmt dies allein schon viele Ängste“, sagte Christine Neumann-Grutzeck, Vorstandsmitglied der Ärztekammer Hamburg: Mit dem Mutmachbuch werde es für ein Kind viel leichter, ohne Angst die Zeit im Wartezimmer zu überstehen und sich während der ärztlichen Behandlung mit einzubringen. „Dies ist zum Beispiel bei U-Untersuchungen für den Arzt sehr hilfreich“, so Neumann-Grutzeck.

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Ärztekammer und Krankenkasse haben das Buch im Rahmen der Initiative „Gesund macht Schule“ erstellt. Dieses Präventionsprogramm ist ein Angebot der Ärztekammern in Nordrhein, Hamburg und Sachsen-Anhalt und der AOK Rheinland/Hamburg und AOK Sachsen-Anhalt. Es fördert die Zusammenarbeit von Schule, Schülern, Ärzten und Eltern im Bereich der Kindergesundheit.

Mit Hilfe von speziellen Unterrichtsmaterialien und Medien vermitteln dabei Patenärzte den Kindern im Klassenzimmer Themen wie „Der menschliche Körper“, „Essen und Ernährung“ oder „Bewegung und Entspannung“. In Hamburg profitieren im Augenblick 14 Grundschulen von diesem Programm.

Interessierte Ärzte können eine Patenschaft für eine Hamburger Grundschule übernehmen. Die Ärztekammer Hamburg hat hierfür eine Datenbank zur Vermittlung von Ärzten an Schulen eingerichtet.

„Mit dem Programm „Gesund macht Schule“ arbeiten wir, die AOK in Hamburg und die Ärztekammer Hamburg, weiter daran, Kinder stark zu machen für ein gesundes Leben“, sagte der Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg, Thomas Bott, heute bei der Vorstellung des „Mutmachbuches“.

© hil/aerzteblatt.de

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