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Die gesundheitlichen Probleme von jungen Auszubildenden

Dienstag, 21. Juli 2015

Hamburg – Der Krankenstand von Auszubildenden in Deutschland ist mit 3,1 Prozent etwas höher als der der 25 bis 29-Jährigen (2,6 Prozent) und der Gruppe der 20- bis 34-Jährigen (2,8 Prozent). Das zeigt eine Sonderauswertung des sogenannten DAK-Ge­sundheitsreports. Ein Viertel der Fehltage von Azubis entstehen danach durch Erkran­kungen des Atmungssystems, zum Beispiel durch Erkältungen. Jede fünfte Krank­schreibung erfolgt wegen Verletzungen. Infektionen liegen mit rund elf Prozent auf dem dritten Platz, gefolgt von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen und Erkrankungen des Verdauungssystems mit jeweils rund neun Prozent.

Während ihrer Ausbildung sind junge Frauen häufiger wegen Depressionen oder anderer psychischer Leiden krankgeschrieben als ihre männlichen Kollegen. Laut der Statistik gibt es unter 100 Frauen zwischen 15 und 19 Jahren 7,9 Krankheitsfälle wegen psychischer Erkrankungen. Bei den Männern sind es 40 Prozent weniger. Berufsstarter sind insgesamt öfter wegen psychischer Störungen krankgeschrieben als ältere Beschäf­tigte zwischen 25 und 34 Jahren.

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„Die Ausbildung ist eine wichtige Phase im Leben der jungen Menschen, in der sie zum einen neue Anforderungen im Job meistern müssen. Zum anderen sind die jungen Berufstätigen noch in ihrer Entwicklung. Das ist für viele eine starke psychische Belastung“, meint Susanne Bleich, Ärztin bei der DAK-Gesundheit.

Sie empfiehlt, in der Berufsschule den Fokus verstärkt auf das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz zu legen. Sportangebote würden beim Berufseinstieg helfen, Stress abzubauen und einen Ausgleich zu den oft sitzenden Tätigkeiten zu liefern. Auch eine effektive Arbeitsorganisation und Stressmanagement könnten dazu beitragen, die Belastungen zu reduzieren. © hil/aerzteblatt.de

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