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Politik

Von der Leyen will Personal in Bundeswehr­krankenhäusern aufstocken

Donnerstag, 23. Juli 2015

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sprach heute in Ulm mit dem Chefarzt des dortigen Bundeswehrkrankenhauses, Armin Kalinowski /dpa

Ulm – Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will das Arzt- und Pflege­personal in Bundeswehrkrankenhäusern aufstocken. Ärzte bräuchten bei der hohen Belastung durch die Patientenversorgung im Inland und durch Einsätze im Ausland genügend Erholungsphasen. „Da prüfen wir im Augenblick das Personalmodell“, sagte die Ministerin am Donnerstag bei einem Besuch im Bundeswehrkrankenhaus Ulm. „Ich kann Ihnen schon sagen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass wir mehr brauchen werden.“

Ab Januar 2016 soll eine moderne Arbeitszeitregelung Mitarbeiter in Bundeswehr­krankenhäuser entlasten und verlässliche Arbeitszeiten schaffen. Damit wolle das Ministerium Transparenz über die Aufgaben und die zur Verfügung stehende Arbeitszeit gewinnen, sagte von der Leyen: „Dann sieht man sehr wohl, ob beides zusammenpasst oder aber ob Personal aufgestockt werden muss.“

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Die Ministerin besuchte im Rahmen ihrer Sommerreise am Donnerstag das Bundes­wehrkrankenhaus Ulm. Für die bessere Vereinbarkeit von Dienst und Familie soll dort ab September eine Kita mit 50 Plätzen sorgen. Ab Oktober soll eine Krankenpflegeschule mit bis zu 25 Ausbildungsplätzen dem Personalmangel entgegenwirken. Insgesamt sollen laut der Ministerin in den nächsten zehn Jahren 100 Millionen Euro in das Ulmer Bundeswehrkrankenhaus fließen. „Das beginnt beim Hubschrauberlandeplatz und geht dann weiter in andere Gebäude“, sagte von der Leyen. © dpa/aerzteblatt.de

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