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Ärzteschaft

Zahl der Medizinischen Versorgungszentren steigt weiter

Dienstag, 28. Juli 2015

dpa

Berlin – Ende 2014 gab es in Deutschland 2.073 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), 67 mehr als ein Jahr zuvor. Seit dem Jahr 2004 ist die Zahl der MVZ stetig gestiegen, im Jahr 2010 gab es 1.654 MVZ, im Jahr 2012 1.938. Das berichtet die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV).

Die meisten MVZ gibt es danach in Bayern (391), Niedersachsen (202) und Nordrhein (179), dicht gefolgt von Hessen (166) und Berlin (164). 893 MVZ (40,7 Prozent) sind in der Trägerschaft von Vertragsärzten. Bei 843 (38,4 Prozent) MVZ sind Krankenhäuser die Träger.

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Insgesamt arbeiteten Ende vergangenen Jahres 13.465 Ärzte in den Versor­gungs­zentren, 1.346 Vertragsärzte und 12.119 angestellt Ärzte. Die durchschnittliche Arbeitsgröße der MVZ erhöht sich langsam aber stetig. Ende 2014 arbeiten die MVZ durchschnittlich mit 6,5 Ärzten. MVZ, die in Trägerschaft eines Krankenhauses stehen, arbeiten laut der KBV-Statistik nahezu ausschließlich mit angestellten Ärzten.

Hausärzte sind mit 1.913 und fachärztliche Internisten mit 1.576 die am häufigsten vertre­tenen Arztgruppen in den MVZ. Es folgen die Chirurgen und die Frauenärzte – von ihnen arbeiten 1.021 beziehungsweise 928 in einem MVZ.

MVZ gibt es in städtischen und ländlichen Gebieten. „Allerdings lässt sich die Mehrzahl der MVZ in Kernstädten und Ober- und Mittelzentren nieder“, hieß es aus der KBV. © hil/aerzteblatt.de

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