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Ausland

Griechische Kassenärzte behandeln nur noch gegen Bargeld

Montag, 3. August 2015

Athen – Aus Protest gegen große Schulden des griechischen Trägers für Gesundheits­leistungen (EOPYY) sind die griechischen Kassenärzte seit Montag in einen Teil-Aus­stand getreten. Sie behandeln zwar in ihren Praxen die Patienten, diese müssen aber direkt beim Arzt zahlen.

Hintergrund sind nach Angaben der rund 8.000 Kassenärzte die Schulden des EOPYY bei den Kassenärzten. „Seit Februar sind wir nicht mehr bezahlt worden. Das sind acht Millionen Euro pro Monat”, sagte der Präsident des Verbandes der Kassenärzte, Giorgos Eleftheriou, dem griechischen Nachrichtenportal protothema.gr am Montag. Der Ausstand soll bis kommenden Freitag dauern. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #675503
Widerstand
am Dienstag, 4. August 2015, 15:04

Was kostet ein Leben?

Na ein Leben!
Die Geldsäcke sind kriminell (wie auch bei uns) und die kleinen Leute müssen dafür bezahlen. Wenn sie dann auch noch krank sind, sterben sie ebend.
Scheint das Rezept der EU unter deutscher Federführung zu sein: "Ausrotten, was den Großkopferten nichts einbringt".
LNS

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