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Südkorea: Neuer Ge­sund­heits­mi­nis­ter nach MERS-Krise

Dienstag, 4. August 2015

Seoul – Nach Kritik an der Reaktion der südkoreanischen Behörden auf den Ausbruch der Atemwegserkrankung MERS hat Präsidentin Park Geun Hye einen neuen Gesund­heitsminister benannt. Der Arzt Chung Chin Youb vom Krankenhaus der Seouler National-Universität soll das Amt vom bisherigen Ressortchef Moon Hyung Pyo übernehmen, wie das Präsidialamt am Dienstag mitteilte. Chung sei der Richtige, um den öffentlichen Gesundheitssektor zu stabilisieren. Chung muss sich noch Fragen zu seiner Amtstauglichkeit durch einen Parlamentsausschuss stellen.

In der vergangenen Woche hatte die Regierung den Ausbruch für praktisch beendet erklärt. Am 20. Mai hatte Südkorea den ersten MERS-Fall gemeldet. Seit gut einem Monat trat kein neuer Krankheitsfall mehr auf.

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Beim größten MERS-Ausbruch außerhalb der arabischen Halbinsel starben in Süd­korea 36 von 186 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. Die Regierung hatte sich für Fehler zu Beginn des Ausbruchs entschuldigt. Die Weltgesundheits­organisation (WHO) hatte die rasche Ausbreitung der Viren unter anderem auf mangelnde Kenntnisse über die Krankheit sowie überfüllte Notfallstationen zurück­geführt. Der Mers-Erreger zählt wie der von Sars und bestimmten Erkältungen zu den Coronaviren.

© dpa/aerzteblatt.de

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