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Bürger offen für Telemedizin

Mittwoch, 5. August 2015

Mobilitätsassistenten helfen mit Notruf, Navigationsunterstützung, Erinnerungs- und Dosierfunktion für die Medikamenteneinnahme und Sturzerkennung /dpa

Köln - Fast die Hälfte der Deutschen hat Angst vor davor, im Alter ein Pflegefall zu werden. Die Möglichkeiten der Telemedizin werden in diesem Zusammenhang unterdessen als nützlich eingestuft. 38 Prozent der Bevölkerung findet es sinnvoll, wenn bei Bedarf zum Beispiel Vitalfunktionen wie Blutdruck und Herzfrequenz mit einem Armband gemessen und an einen Arzt übermittelt werden. Das ist ein Ergebnis des Sicherheitsreports 2015, den das Institut für Demoskopie Allensbach und das Centrum für Strategie und Höhere Führung im Auftrag der Deutschen Telekom erstellt haben.

Die Angst vor Pflegebedürftigkeit steht ganz oben auf der Liste der angegebenen Lebensrisiken. 48 Prozent der Befragten sorgen sich davor, im Alter auf Hilfe angewiesen zu sein. Auf Platz zwei landete die Angst vor Altersarmut (43 Prozent) – gefolgt von lebensbedrohlichen Krankheiten wie Krebs (41 Prozent).

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Die Telemedizin sehen die Bürger als nützliche Option im Alter an. Ein weiteres Beispiel: Sensoren in der Kleidung, die Stürze registrieren und dann einen Notruf absetzen. 30 Prozent bewerten dies als interessante Möglichkeit für ihren Alltag. Der Umfrage zufolge muss allerdings bei telemedizinischen Anwendungen auch die Datensicherheit gewähr­leistet sein, damit sie Akzeptanz finden. Denn immerhin ein Viertel der Bevölkerung hat Angst vor dem Missbrauch persönlicher Daten.

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat für den Sicherheitsreport 2015 von Anfang bis Mitte Juni in rund 1.400 Interviews einen repräsentativen Querschnitt der Bevöl­kerung ab 16 Jahre ermittelt. © BH/aerzteblatt.de

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