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Ärzteschaft

Bayern: Bessere Vergütung für DMP-Leistungen

Mittwoch, 5. August 2015

München – Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) will zusammen mit den Kranken­kassenverbänden die Behandlung chronisch kranker Menschen flächendeckend in Bayern verbessern. Dazu sollen höhere Honorare für Haus- und Fachärzte beitragen, die sich an Disease Management Programmen (DMP) beteiligen. Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern (ARGE) und die KVB jetzt darauf verständigt.

Demzufolge erhalten Ärzte, die an DMP teilnehmen, ab sofort die Möglichkeit, Einzel­schulungen für bestimmte Patientengruppen anzubieten, für die eine Gruppenschulung nicht zielführend wäre. Dies gilt auch für Patienten in einer besonderen Lebenssituation, wie etwa für Diabetikerinnen in der Schwangerschaft.

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Neben einer leistungsgerechteren Vergütung der Schulungen haben die Krankenkassen und die KVB auch eine Ausweitung des bestehenden Schulungsangebots für Typ-1-Diabetiker sowie eine Erhöhung der Betreuungspauschalen für die Diabetiker­behand­lung vereinbart.

Somit erhalten die teilnehmenden Ärzte in Zukunft höhere Pauschalen für die Behand­lung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1, von Diabetikerinnen mit Kinderwunsch sowie von Schwangeren mit Diabetes. Um den Erfordernissen einer frühzeitigen Behandlung des diabetischen Fußsyndroms gerecht zu werden, wird künftig auch für die entsprechende ärztliche Behandlung eine höhere Vergütung ausgezahlt. Über die aktuellen Änderungen hinaus haben die Vertragspartner vereinbart, die DMP in Zukunft sowohl inhaltlich als auch finanziell weiter zu fördern. © hil/aerzteblatt.de

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