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Politik

Zahl der stationären Krankenhaus­aufenthalte leicht gestiegen

Mittwoch, 12. August 2015

Wiesbaden – Im Jahr 2014 wurden 19,1 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren 1,9 Prozent Behandlungsfälle mehr als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, dauerte der Aufenthalt im Krankenhaus durchschnittlich 7,4 Tage (2013: 7,5 Tage).

In den 1.980 Krankenhäusern Deutschlands standen für die stationäre Behandlung der Patienten wie im Vorjahr insgesamt 500.700 Betten zur Verfügung. Nach wie vor steht annähernd jedes zweite Bett (48 Prozent) in einem Krankenhaus eines öffentlichen Trägers, jedes dritte Bett (34 Prozent) befindet sich in einem freigemeinnützigen Haus. Der Anteil der Krankenhausbetten in Einrichtungen privater Träger liegt bei 18,2 Prozent. Die Bettenauslastung lag mit 77,4 Prozent um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahres­niveau.

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Rund 875.900 Vollzeitkräfte – das ist die Anzahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten – versorgten 2014 die Krankenhauspatienten. 150.700 Vollkräfte gehörten zum ärztlichen Dienst und 725.200 zum nichtärztlichen Dienst, darunter allein 318.800 Vollkräfte im Pflegedienst (2013: 316.300). Die Zahl der im Krankenhaus beschäftigten Vollkräfte stieg im Vergleich zum Vorjahr im ärztlichen Dienst um 2,5 Prozent und im nichtärztlichen Dienst um 3,1 Prozent, während die Zahl der Pflegevollkräfte um 0,8 Prozent zunahm.

1,97 Millionen Patienten nahmen 2014 eine stationäre Behandlung in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung in Anspruch. Das waren 18.400 Behandlungsfälle mehr als im Vorjahr (plus 0,9 Prozent). Anders als bei den Krankenhäusern sind bei den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen private Träger die größten Anbieter: Hier standen fast zwei Drittel aller Betten (66 Prozent). Einrichtungen öffentlicher Träger verfügten nur über 18,7 Prozent der Betten. Den geringsten Anteil hatten freige­meinnützige Einrichtungen mit 15,4 Prozent des Bettenangebots. Die Bettenauslastung lag mit 82,4 Prozent um 1,2 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres.

Rund 8.500 Vollkräfte im ärztlichen Dienst und 82.300 Vollkräfte im nichtärztlichen Dienst – darunter 20.900 Pflegevollkräfte – versorgten 2014 die vollstationären Patienten in den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen. © kna/aerzteblatt.de

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