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Ärzteschaft

Fachgesellschaft fordert mehr Prävention für Alleinerziehende

Donnerstag, 13. August 2015

Berlin – Auf die besonderen gesundheitlichen Belastungen von Alleinerziehenden haben die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) und die „Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung“ hingewiesen.

Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst bei nur einem Elternteil auf – 90 Prozent davon bei der Mutter. In einem aktuellen Memorandum weisen die beiden Verbände daraufhin, dass sozial bedingte Ungleichheiten zu gesundheitlichen Belastungen führen können. Die Mediziner fordern, dem gezielt vorzubeugen. Präventionsprogramme müssten besser koordiniert und finanziert werden, so die DGPM.

Ein positives Beispiel sei das Präventionsprogramm „wir2 – Bindungstraining für Allein­erziehende“. Mütter, die das Programm durchlaufen hätten, seien deutlich optimistischer und selbstbewusster – was sich auch auf die Kinder übertrage und Belastungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten vorbeuge.

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„Das Bindungstraining ist ein gutes Beispiel dafür, wie kostengünstig und effektiv Prävention betrieben werden kann“, sagte Harald Gündel, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm. Die DGPM befürworte solche Angebote und halte den Gesetzgeber dringend dazu an, die Präven­tion psychischer Störungen stärker zu fördern. © hil/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #100861
tsochart
am Sonntag, 11. Oktober 2015, 20:57

Die Zahl der Alleinerziehenden senken.

Die beste Prävention ist, die Zahl der Alleinerziehenden zu senken. Deshalb brauchen wir ein kooperatives Familienrecht.
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