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Ärzteschaft

Arzneimittel­initiative Sachsen-Thüringen bringt Medikations­planserver ans Netz

Freitag, 14. August 2015

Dresden/Weimar – Der Medikationsplanserver der Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen (ARMIN) ist nach der erfolgreich abgeschlossen Zertifizierung für das sichere Netz (KVSafeNet) der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) gestern in Betrieb ge­nommen worden. Damit können Ärzte und Apotheker, die sich an der Arzneimittel­initiative ARMIN beteiligen, ab sofort Behandlungsdaten und Patienteninformationen sicher auf elektronischem Weg austauschen.

„Das ist ein großer Beitrag dafür, die Arznei­mittel­therapie­sicherheit für die Patienten in Sachsen und Thüringen zu erhöhen“, lobte Regina Feldmann, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) die Fortschritte des gemeinsamen Modell­projektes, das die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung erhöhen soll. ARMIN ist eine gemeinsame Initiative der Ärzte und Apotheker Sachsens und Thüringens sowie der AOK PLUS. Der Medikationsplan ist Teil des dritten und abschließenden Moduls von ARMIN, dem Medikationsmanagement. Es soll vor allem chronisch kranken Patienten helfen, die mehrere Medikamente einnehmen.

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Nach Abschluss einer umfassenden Testphase, sollen die eingeschriebenen Apotheken nun Schritt für Schritt an das KVSafeNet angebunden werden und mittelfristig auf die elektronischen Medikationspläne ihrer ARMIN-Patienten zugreifen können.

© hil/aerzteblatt.de

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gennadij
am Samstag, 15. August 2015, 21:46

Herr

Eine, zum Wohl der kranken Menschen, erfreuliche Nachricht. Und auch ist auch sehr hilfreicher Werkzeug für die Niedergelassene Ärzte, um die Behandlungsqualität der Patienten zu verbessern.
Hoffentlich kommt es bei der Abrechnung der Leistungen nicht wieder zum Streit.

Gennadij Eistrach
LNS

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