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Vierlinge von 65-Jähriger dürfen bald nach Hause

Montag, 17. August 2015

Berlin – Rund drei Monate nach ihrer Geburt können die Vierlinge der Berlinerin Annegret R. bald die Klinik verlassen. Die Kinder hätten sich nach Angaben der behandelnden Mediziner gut entwickelt und dürften wohl noch im August nach Hause, teilte der Sender RTL am Montag mit. Sie waren 14 Wochen zu früh per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen. Inzwischen wiegen Neeta, Dries, Bence und Fjonn allesamt mehr als 2,5 Kilo.

Die Schwangerschaft hatte im April bundesweit Aufsehen erregt. Mediziner kritisierten sie als riskant –  für Mutter und Kinder. Die pensionierte Lehrerin Annegret R. hatte sich in der Ukraine aus Eizellen- und Samenspenden im Labor gezeugte Embryonen einpflanzen lassen. Sie ist nun Mutter von 17 Kindern.

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„Sie sind jetzt eigentlich ganz normale Kinder”, sagte der Leiter der Neonatologie der Berliner Charité, Christoph Bührer, laut RTL über die Vierlinge. Sie hätten Hunger und würden von der Mutter umsorgt. 

Dries habe sich von einer OP am Kopf vor vier Wochen gut erholt. Wegen eines Blutgerinnsels hatte sich Flüssigkeit angesammelt, die nun über einen künstlichen Kanal in den Bauchraum abfließen kann. Das Mädchen Neeta war kurz nach der Geburt am Darm operiert worden. © hil/aerzteblatt.de

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Staphylococcus rex
am Freitag, 21. August 2015, 21:44

Aufgaben des Jugendamtes und der Jugendhilfe

In diesem speziellen Fall sollten die o.g. Einrichtungen sehr genau prüfen, was für die Vierlinge das Beste ist. Wenn diese Kinder in die Pubertät kommen, dann wird die Person, die diese Kinder ausgetragen hat, so um die 80 sein und nach menschlichem Ermessen nicht mehr in der Lage sein, ihrer Verantwortung gegenüber diesen Kindern nachzukommen.

Ich vermeide bewußt den Begriff Mutter, denn eine kombinierte Eizellen- und Samenspende wäre dann eine Zygotenspende. Da bei einer Zygotenspende weder die genetischen Eltern noch der zukünftige Mensch um ihre Einwilligung gefragt wurden, wäre meines Erachtens der Begriff "vorgezogene Zwangsadoption" wesentlich passender. Angesichts des Alters von jetzt 65 Jahren wäre eine reguläre Adoption kaum genehmigt worden, deshalb sollte das Jugendamt nach meiner Meinung erst einmal einen Juristen und den Ethikrat befragen, wie eine Zygotenspende rechtlich einzuordnen ist.
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