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Universitäts­frauenklinik Würzburg setzt auf 3D-Laparoskopie

Dienstag, 18. August 2015

An der Würzburger Universitätsfrauenklinik werden ab jetzt minimalinvasive Operationen von einer topmodernen 3D-Visualiserung unterstützt /Uniklinik Würzburg

Würzburg – Ein Video-Laparoskopie-System, das eine dreidimensionale Darstellung des Operationsfeldes darstellt, setzen Operateure der Frauenklinik des Universitätsklinikums Würzburg ein. Laut dem Direktor der Klinik, Achim Wöckel, ist die operative Gynäkologie in vielen Fällen prädestiniert für laparoskopische Verfahren. Dabei werden über wenige kleine Hautschnitte eine Miniaturkamera und die endoskopischen Instrumente in den Bauch eingeführt. Danach wird die Bauchhöhle mit Kohlendioxid erweitert, um dem Operateur eine bessere Sicht zu bieten.

Das neue 3D-Video-System besteht aus zwei Komponenten: dem Laparoskop und der Video-Einheit. Das Laparoskop verfügt über ein doppeltes Linsensystem. Eine Video­software verarbeitet die von den beiden Bildsensoren gelieferten Bildsignale in Echtzeit zu einem hochaufgelösten 3D-Video. Dieses wird auf mehreren Monitoren im Operations­raum wiedergegeben. Alle an der Operation Beteiligten tragen Polarisa­tionsbrillen. Sie erzeugen beim Blick auf den Monitor die gewünschte Tiefenwirkung, erlauben aber ansonsten eine normale Sicht.

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Die neue Technologie soll laut dem Klinikdirektor hauptsächlich bei der Entfernung von gut- und bösartigen Tumoren im kleinen Becken sowie bei der Behandlung der Endometriose zum Einsatz kommen. „Gerade, wenn es um millimetergenaue Eingriffe in einem unbedingt zu erhaltenden, gleichzeitig aber hochempfindlichen Umfeld geht, ermöglicht die neue Technologie wertvolle zusätzliche Präzision“, so Wöckel. © hil/aerzteblatt.de

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