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Trauma-Netzwerk Mainz-Rheinhessen rezertifiziert

Mittwoch, 26. August 2015

Mainz – Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat das Trauma-Netzwerk Mainz-Rheinhessen für die nächsten drei Jahre rezertifiziert. Darauf weist die Universitätsmedizin Mainz hin.

Das Netzwerk Mainz-Rheinhessen besteht aus fünf Kliniken, die unterschiedlichen Versorgungsstufen angehören: Die Universitätsmedizin Mainz arbeitet überregional, das Klinikum Worms regional und das Katholische Klinikum Mainz, das Diakonie Kranken­haus Bad Kreuznach und das Deutsche-Rote-Kreuz-Krankenhaus Alzey lokal. „Von solchen klug durchdachten Kooperationen und Netzwerken im Sinne einer regional vernetzten Medizin profitieren unsere Patienten“, betonte die Vorstandsvorsitzende und medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Babette Simon.

„Bei der Versorgung von Unfallopfern zählt jede Sekunde. Die beteiligten Teams kontinuierlich zu schulen, ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagte der Koordinator des Trauma-Netzwerks Mainz-Rheinhessen, Sebastian Kuhn.

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Im Rahmen des TraumaNetzwerkes DGU werden Unfallkliniken nach den im „Weißbuch Schwerverletztenversorgung“ vorgegebenen Versorgungs- und Qualitätsstandards überprüft. Diese Unfallkliniken einer Region, sogenannte Traumazentren, schließen sich zu einem regionalen TraumaNetzwerk DGU zusammen, das nach Qualitätsmana­gementaspekten ganzheitlich zertifiziert wird. Dadurch entsteht ein Netzwerk aus Behandlungszentren, die Forschung, Wissenschaft und Ausbildung bundesweit gemeinsam leisten, während sie gleichzeitig vor Ort und in der Region jedem Unfallverletzten eine optimierte Behandlung anbieten.

„Die Kliniken in den zertifizierten Traumanetzwerken folgen bei der Versorgung von Schwerverletzten einem festgelegten Algorithmus. Durch die standardisierten Abläufe sparen wir wertvolle Zeit – das sind oft lebensrettende Minuten. Ein wichtiges Motto dabei ist: Ordnung statt Chaos im Schockraum“, erläuterte Reinhard Hoffmann, Generalsekretär der DGU.

© hil/aerzteblatt.de

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