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Ärzteschaft

In Dresden öffnet Arztpraxis für Flüchtlinge

Dienstag, 1. September 2015

Dresden – In der sächsischen Landeshauptstadt öffnet Mitte September eine Arztpraxis speziell zur Versorgung von Asylbewerbern. Laut einer Vereinbarung zwischen Staats­regierung, Stadt und Kassenärztlicher Vereinigung (KV) soll sie in den Räumen der Dresdner Kassenärztlichen Bereitschaftspraxis auf dem Gelände der Universitäts­klinik ihre Türen öffnen.

„Diese Praxis könnte beispielgebend für andere Standorte sein“, meinte Gesundheits­ministerin Barbara Klepsch (CDU). Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung und ihrer Außenstellen in Dresden und Asylbewerber in den städtischen Flüchtlingsheimen sollen die Praxis nutzen können.

„In der Praxis wird zunächst eine Allgemeinmedizinerin arbeiten, grundsätzlich besteht in den Räumen auch die Möglichkeit für eine pädiatrische und eine chirurgische Versor­gung“, erläuterte der Vorsitzende der KV Sachsen gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

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Die Praxis soll zunächst bis Ende November betrieben werden, danach sollen KV, Stadt und Staatsregierung über ihre weitere Arbeit entscheiden.

Die Praxis ist von Montag bis Freitag geöffnet. Laut Heckemann werden Dolmetscher ständig vor Ort sein. Auch die Finanzierung der Praxis ist gesichert. Sollten die Aufwen­dungen für ihren Unterhalt die Einkünfte aus dem Asylbewerberleistungsgesetz überschreiten, werden die Defizite laut Heckemann über Landesmittel ausgeglichen. © hil/aerzteblatt.de

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