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Zahl der Nierentrans­plantationen in Dresden steigt

Dienstag, 1. September 2015

Dresden – In den 20 Jahren des Bestehens des Nieren-Transplantationszentrums erhielten am Dresdner Uniklinikum insgesamt 769 Patienten eine neue Niere. Dabei belegen die aktuellen Zahlen einen positiven Trend: Gab es 2013 lediglich 52 Nierentransplantationen, waren es im Vorjahr 76. In diesem Jahr zählte das Klinikum bis zum 21. August bereits 57 Transplantationen.

„Wir haben uns die höchsten ethischen und rechtlichen Standards gesetzt, um der Transplantationsmedizin die bestmögliche Zukunft zu geben. Wir freuen uns deshalb sehr, dass unabhängige Gutachter nach intensiver Prüfung bestätigen, dass wir unserem eigenen hohen Anspruch gerecht werden“, sagte Michael Albrecht, medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums.

Der Bericht der Prüfungs- und Überwachungskommission der Bundesärztekammer bestätigte dem Klinikum, dass Auswahl und Anmeldung sämtlicher Organempfänger keinen Anlass zu Beanstandungen gaben.

Das Nieren- und Pankreastransplantationsprogramm des Dresdner Uniklinikums erfüllt dabei nicht nur die höchsten medizinischen Standards, sondern auch sämtliche ethischen und rechtlichen Vorgaben.

Schon die erste Nierentransplantation in Dresden war ein voller Erfolg: „Dem Patienten geht es hervorragend. Auch heute ist die Niere noch voll funktionsfähig – sie arbeitet nahezu so gut wie vor zwanzig Jahren“, erläutert der Direktor der Klinik für Urologie, Manfred Wirth.

Derzeit betreut das Transplantationszentrum 318 Patienten, die auf eine neue Niere warten. Im vergangenen Jahr waren 21 der 76 Transplantationen Lebendspenden.

© hil/aerzteblatt.de

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