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Medizin

Kinder brauchen nach OP körperliche Nähe

Mittwoch, 9. September 2015

Berlin – Nach einer Narkose sind viele Kinder von der Anästhesie desorientiert, ängstlich und haben Schmerzen. Mütterliche Umarmungen und andere Formen der körperlichen Nähe wirken sich positiv auf den Disstress des Kindes im Aufwachraum aus. Das berich­ten Experten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und lntensivmedizin.

„Die Kinderanästhesie ist in den letzten 50 Jahren extrem sicher geworden. Dennoch: Für Kinder bedeutet ein operativer Eingriff nach wie vor eine starke psychische Belastung verbunden mit hohem emotionalem Stress“, erklärte Kai Zacharowski, Kongresspräsident des Hauptstadtkongresses 2015 der Fachgesellschaft.

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Eine neue Studie (doi: 10.1093/jpepsy/jsv069) zeige nun, dass sich umarmende Berührungen der Mutter sowie unterstützenden Aktionen beider Elternteile im Aufwachraum positiv auf das Kind auswirken. „Die Ergebnisse der Studie repräsentieren ergänzende Maßnahmen, die helfen können, das Setting für Kinder rund um eine Operation weiter zu optimieren“, sagte Thea Koch, Präsidentin der DGAI.

Kinderanästhesiologen arbeiten stetig daran, die Operationsbedingungen für die kleinen Patienten zu optimieren: Neben einer altersgerechten Vorbereitung auf den Eingriff mit einer reduzierten präoperativen Diagnostik und der Verwendung einer Kehlkopfmaske anstatt eines Beatmungsschlauches, leistet laut der DGAI vor allem die Prämedikation mit einer kinderfreundlicheren Gabe – Zäpfchen und oral anstatt Spritze – einen wichtigen Beitrag. © hil/aerzteblatt.de

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