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Ärzteschaft

Antworten auf häufige Fragen zur Flüchtlings­versorgung

Donnerstag, 10. September 2015

Dresden – Eine erste Orientierung bei der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen bietet die Sächsische Ärztekammer. Auf ihrer Webseite hat sie Antworten auf häufige Fragen zur Versorgung zusammengestellt. Ärzte erfahren unter anderem, wo sie Dolmetscher bestellen können, wie die Untersuchungen in den Erstaufnahme­einrichtungen aussehen und wie die ärztlichen Leistungen abgerechnet werden. Außerdem hat die Kammer Hinweise zu Anamnesebögen in verschiedenen Sprachen und zu den häufigsten Erkrankungen zusammengestellt.

„Die ärztliche Versorgung gerade der Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen ist nicht trivial und hat in Sachsen bisher nur auf Grund eines überwältigenden ehrenamt­lichen Engagements funktioniert“, hieß es aus der Kammer. Der Landesdirektion müsse bewusst sein, dass jährlich bis zu 40.000 Asylbewerber in Sachsen zusätzlich medizi­nisch zu versorgen seien. In der Bedarfsplanung gebe der Gemeinsame Bundes­ausschuss alleine für den hausärztlichen Bereich je 1.671 Einwohner einen Kassenarztsitz vor. „Das wären alleine für Dresden mit derzeit 5.000 Flüchtlingen drei zusätzliche Allgemeinmediziner“, rechnet die Kammer vor.

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In Dresden öffnet Mitte September eine Arztpraxis speziell zur Versorgung von Asylbewerbern. Angesiedelt ist sie in den Räumen der Dresdner kassenärztlichen Bereitschaftspraxis auf dem Gelände der Universitätsklinik. © hil/aerzteblatt.de

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