NewsPolitikModellprojekt mit Gemeindeschwestern für Hochbetagte gestartet
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Modellprojekt mit Gemeindeschwestern für Hochbetagte gestartet

Samstag, 12. September 2015

Mainz – Ein Modellprojekt mit Gemeindeschwestern zur Unterstützung hochbetagter Rheinland-Pfälzer in ihren eigenen vier Wänden ist im Kreis Neuwied gestartet. Ziel sei es, möglichst lange einen Umzug in ein Pflegeheim zu vermeiden, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Freitag in Neuwied laut Mitteilung zur ersten sogenannten Gemeindeschwester plus, Christa Reutelsterz. Sehr alte Bürger, die noch zu Hause wohnen, sollen beraten werden und soziale Kontakte bekommen.

Landrat Rainer Kaul betonte, dass das vernetzte Wirken der Gemeindeschwesterplus  nicht nur den Menschen, sondern auch den Kommunen bei der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur helfen könne. „Mit dem präventiven Hausbesuch bietet die Gemeindeschwesterplus eine gezielte Einzelberatung", sagte der Landrat. Er erhofft sich von dem Projekt auch Erkenntnisse für Kommunen, aber auch die Anbieter von Diensten, niedrigschwelligen Angeboten oder Leistungen – für die Konzeption sozialer Räume, um ein gutes und selbstbestimmtes Leben auch im hohen Alter zu gewährleisten.

Anzeige

Bis Ende 2018 fördert das Land das Projekt komplett in neun Landkreisen und kreisfreien Städten. Sie alle werden bis Ende 2016 wissenschaftlich begleitet. An 13 Pflegestützpunkten soll es 12,5 Stellen für Gemeindeschwestern geben. Beworben hatten sich 16 von 24 Kreisen und sechs von zwölf kreisfreien Städten. In Rheinland-Pfalz mit vier Millionen Einwohnern leben 230 000 Menschen, die älter als 80 Jahre sind. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #54440
donau123
am Montag, 14. September 2015, 15:07

Die Zukunft der Patientenversorgung heißt enge Kooperation

Gemeindeschwestern, die das soziale Umfeld des Patienten kennen und mit den Ärzten kooperieren sind die Zukunft der Patientenversorgung. Unterstützung kann das medizinische Assistenzpersonal durch die die elektronischen Assistenzsysteme erhalten (AAL). Voraussetzung hierfür sind eine bessere Ausbildung des Krankenpflegepersonals und eine generell bessere Vergütung.
LNS

Nachrichten zum Thema

23. Oktober 2019
München – Bei einer außergewöhnlich umfangreichen Aktion gegen Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen haben Ermittler heute im Raum München und Augsburg mehr als 210 Wohnungen und Geschäftsräume
Razzien wegen Verdachts auf Pflegebetrug
4. Oktober 2019
Berlin – Der Deutsche Pflegerat warnt vor einem drastischen Personalmangel in der ambulanten Betreuung von Pflegebedürftigen. „Der Personalmangel in der ambulanten Pflege ist ein systematisches
Deutscher Pflegerat warnt vor Defizit in der ambulanten Pflege
30. September 2019
Berlin – Der Betrug in der ambulanten Pflege kostet die Krankenkassen offenbar jährlich mehrere Milliarden Euro und bringt Patienten in Gefahr, weil systematisch Pflegekräfte ohne ausreichende
Ermittler kritisieren Untätigkeit der Regierung bei Pflegebetrug
25. September 2019
Berlin – Personalengpässe gefährden in Deutschland zunehmend die ambulante Versorgung von Pflegebedürftigen. Das ist einer bundesweiten Befragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) bei 535
ZQP sieht Versorgung in der ambulanten Pflege durch Personalmangel gefährdet
2. August 2019
Freiburg – Der Verband Katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) fordert eine Digitalisierung auch der ambulanten und häuslichen Krankenpflege. Die Bundesregierung dürfe nicht nur die stationäre
Ambulante Pflege bei Digitalisierung nicht vergessen
25. Juli 2019
München – Ambulante Pflegedienste können schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem Zuhause künftig versorgen. Darauf hat der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) unter Verweis
Palliativversorgung in häuslicher Krankenpflege auf dem Weg
27. Mai 2019
Hannover – Das niedersächsische Sozialministerium legt ein Förderprogramm für ambulante Pflegedienste im ländlichen Raum neu auf. Sie könnten jährlich maximal 40.000 Euro zum Beispiel für Projekte zur
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER