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Ärzteschaft

KBV ruft nach Ver­tre­ter­ver­samm­lung zur Geschlossenheit auf

Samstag, 19. September 2015

Berlin - Die Spitze der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat nach der Ver­tre­ter­ver­samm­lung (VV) am Freitag zur Geschlossenheit aufgerufen. "Die Mehrheit der Delegierten hat gezeigt, dass wir nur mit der Sacharbeit weiterkommen", erklärte KBV-Vorsitzender Andreas Gassen in einem Video-Interview nach der Sitzung in Berlin.

Nach den internen Auseinandersetzungen schlug Gassen den Delegierten vor, ein Konzept mit dem Titel "KBV 2020" auf einer Klausurtagung zu erarbeiten. Dabei sollen vor allem Themen aus den Regionen diskutiert und in eine Gesamt-Strategie eingebracht werden. 

Nachdem ein Abwahlantrag an den VV-Vorsitzenden Hans-Jochen Weidhaas keine Mehrheit fand, erklärte sein Stellvertreter, Stefan Windau: "Alle Lager haben den Willen ausgedrückt, weiter konstruktiv zusammen zu arbeiten." Gleichzeitig könne er nicht verschweigen, dass es eine Polarisierung innderhalb der VV gebe. Gemeinsam mit dem Vorstand wolle er aber nun die konstruktive Zusammenarbeit pflegen und in die Zukunft blicken, erklärte er in dem KBV-Video.

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Ebenso befassten sich die Delegierten der KBV-VV nach Angaben der stellvertretenden Vorsitzenden der KBV, Regina Feldmann, mit der Chronikerpauschale sowie den Näpa-Strukturen. Bei beiden Themen wolle der Vorstand weiter das Gespräch mit den Krankenkassen suchen, so Feldmann. © bee/aerzteblatt.de

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