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Geld und Arbeitsqualität entscheiden über Attraktivität der Gesundheitsberufe

Mittwoch, 23. September 2015

Idstein – Bessere Bezahlung und attraktivere Arbeitsbedingungen sind nach Ansicht der  Beschäftigten in Gesundheitsberufen die wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen den zunehmenden Fachkräftemangel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage  der Hochschule Fresenius. Darüber hinaus sehen die Betroffenen aber auch in der Entwicklung neuer Berufsbilder sowie neuen Weiterbildungsangeboten Möglichkeiten, um die Attraktivität der Gesundheitsberufe zu verbessern.  

Laut „Report 2015: Nachgefragt – Gesundheitsberufe im Wandel“ glauben etwa 86 Prozent der Befragten, dass bessere Verdienstmöglichkeiten helfen könnten, den Fachkräftemangel einzudämmen. Knapp 62 Prozent sagten, dass dies auch durch angenehmere Arbeitszeiten und eine gute Atmosphäre am Arbeitsplatz erreichbar wäre.

Ein weiterer Ansatz steckt laut Studie in der Schaffung neuer Berufe, die Schnittstellenfunktionen übernehmen könnten. Ein Drittel der Befragten hält dies für sinnvoll. Sieben Prozent sehen in zusätzlichen Weiterbildungsmöglichkeiten für bestehende Fachkräfte geeignete Maßnahmen zur Imageverbesserung. 

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Insgesamt lässt die sogenannte „Work-Life-Balance“ laut Umfrage in Gesundheits­berufen stark zu wünschen übrig. So bewältigt die große Mehrheit (74 Prozent) der befragten Fachkräfte zwar ihren Arbeitsalltag, fühlt sich jedoch „oft sehr gestresst und ausgelaugt.“ Nur acht Prozent kennen Stress und Zeitmangel nicht. Knapp fünf Prozent kommen sogar nicht mehr dazu, Urlaub zu machen, rund zwei Prozent können generell nicht abschalten.

© hil/aerzteblatt.de

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