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Ausland

Mehr Tote durch Ebola als durch Naturkatastrophen

Donnerstag, 24. September 2015

Berlin – Die Ebola-Epidemie hat im vergangenen Jahr in Westafrika mehr Todesopfer gefordert als sämtliche Naturkatastrophen weltweit. Das geht aus dem Weltkatas­trophen­bericht der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond­gesellschaften hervor, der heute in Genf vorgestellt wurde. Demnach kamen 2014 weltweit kamen 8.186 Menschen durch Naturkatastrophen ums Leben, 8.600 Menschen starben am Ebola-Virus. Bis heute ist die Zahl der Ebola-Opfer auf über 11.000 Menschen gestiegen.

Mit 317 Naturkatastrophen zählten die Hilfsorganisationen so wenige Katastrophen wie zuletzt  vor knapp 20 Jahren. Die Gesamtkosten der entstandenen Schäden lagen 2014 mit rund 88,72 Milliarden Euro ebenfalls weit unter dem Durchschnitt der vergangenen Dekade.

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„Diese Zahlen zeigen, dass die Welt 2014 von Megakatastrophen, vergleichbar mit dem Tsunami 2004 oder dem Erdbeben in Haiti 2010, verschont blieb. Das ist eine gute Nachricht“, betonte DRK-Präsident Rudolf Seiters. Jedoch belege der Bericht auch, dass 87 Prozent der Katastrophen klimabedingt waren. „Hierin liegt eine der großen Herausforderungen, die uns in den kommenden Jahren weiter beschäftigen wird“, so der DRK-Präsident. © hil/aerzteblatt.de

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