NewsHochschulenUniklinikum Würzburg startet Telemedizin-Projekt zur Intensivversorgung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Uniklinikum Würzburg startet Telemedizin-Projekt zur Intensivversorgung

Dienstag, 29. September 2015

Würzburg – Ein neues Projekt des Universitätsklinikums Würzburg soll zeigen, ob Telemedizin die intensivmedizinische Versorgung im ländlichen Raum verbessern kann. „Die ausgedünnte Versorgungsstruktur in den ländlichen Regionen Deutschlands hat zur Folge, dass dort gerade in der Intensivmedizin die notwendigen Experten vor Ort fehlen“, berichtet Ralf Muellenbach, geschäftsführender Oberarzt für Intensivmedizin an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Uniklinikums Würzburg.

Gemeinsam mit Peter Kranke, Oberarzt und Leiter der klinischen Forschung an der Klinik, und Kai Schwedhelm vom Zentrum für Telematik eV in Gerbrunn bei Würzburg hat er das Projekt „Tele-Intensivmedizin“ konzipiert. Ziel ist ein datenschutzrechtlich einwandfreier digitaler Transfer von Patientendaten, Vital- und Laborparametern, radiologischen Bildern sowie weiteren Informationen, die für eine profunde Fallbe­sprechung notwendig sind.

Anzeige

„Im Unterschied zu bestehenden Telemedizin-Systemen, die vorwiegend auf teuren stationären Kommunikationseinheiten beruhen, soll unser System preiswert und hochmobil sein“, so Kranke. Handelsübliche Tablet-PCs dienen dabei als wesentliche Hardware-Komponenten.

Das Bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terium fördert das Tele-Intensivmedizin-Projekt mit rund 250.000 Euro. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

18. Oktober 2019
Berlin – Krankenkassen müssen Arbeitgebern die Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung (AU) eines Versicherten ab 2021 digital bereitstellen. Dennoch sollen Ärzte ihren Patienten weiterhin einen
KBV weiterhin gegen Papierausdruck bei AU-Bescheinigungen
18. Oktober 2019
Hannover – Rund 1,2 Millionen Euro hat die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) im 1. und 2. Quartal des laufenden Jahres von Verweigerern der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) einbehalten. Das
Honorare wurden TI-Verweigerern in Niedersachsen um 1,2 Millionen Euro gekürzt
17. Oktober 2019
Berlin – Vor allem die digitalen Gesundheitsanwendungen und deren Implementierung in die Routineversorgung, aber auch die geplanten Regelungen zur Datentransparenz und damit verbundene Fragen zum
Digitale-Versorgung-Gesetz: Experten sehen noch Nachbesserungsbedarf
17. Oktober 2019
Berlin – In der vom Bun­des­for­schungs­minis­terium (BMBF) initiierten Medizininformatik-Initiative (MII) arbeiten die in vier großen Konsortien zusammengeschlossenen Standorte der Universitätsmedizin
„Wir brauchen Standardisierung und Datenqualität“
17. Oktober 2019
Berlin – Die Digitalisierung habe perspektivisch das Potenzial, Prozesse und auch grundlegende Prinzipien der gesundheitlichen Versorgung zu verändern und infrage zu stellen. Das hat Klaus Reinhardt,
Digitale Medizin: Vertrauen in neue Strukturen und Abläufe schaffen
17. Oktober 2019
Frankfurt – Die Digitalisierung im Gesundheitswesen kann dabei helfen, die Gesundheit der Menschen zu stärken, die Krankenversorgung zu verbessern und das medizinische Fachpersonal zu entlasten. Das
LÄK Hessen: Digitalisierung kein Ersatz für fehlende Ärzte
17. Oktober 2019
Spiegelberg – Weil seit langem kein Hausarzt für Spiegelberg im Rems-Murr-Kreis gefunden werden konnte, wird dort nun ein neues Modell erprobt: In der „Ohne-Arzt-Praxis“ sollen sich Patienten künftig
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER