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Uniklinikum Würzburg startet Telemedizin-Projekt zur Intensivversorgung

Dienstag, 29. September 2015

Würzburg – Ein neues Projekt des Universitätsklinikums Würzburg soll zeigen, ob Telemedizin die intensivmedizinische Versorgung im ländlichen Raum verbessern kann. „Die ausgedünnte Versorgungsstruktur in den ländlichen Regionen Deutschlands hat zur Folge, dass dort gerade in der Intensivmedizin die notwendigen Experten vor Ort fehlen“, berichtet Ralf Muellenbach, geschäftsführender Oberarzt für Intensivmedizin an der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Uniklinikums Würzburg.

Gemeinsam mit Peter Kranke, Oberarzt und Leiter der klinischen Forschung an der Klinik, und Kai Schwedhelm vom Zentrum für Telematik eV in Gerbrunn bei Würzburg hat er das Projekt „Tele-Intensivmedizin“ konzipiert. Ziel ist ein datenschutzrechtlich einwandfreier digitaler Transfer von Patientendaten, Vital- und Laborparametern, radiologischen Bildern sowie weiteren Informationen, die für eine profunde Fallbe­sprechung notwendig sind.

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„Im Unterschied zu bestehenden Telemedizin-Systemen, die vorwiegend auf teuren stationären Kommunikationseinheiten beruhen, soll unser System preiswert und hochmobil sein“, so Kranke. Handelsübliche Tablet-PCs dienen dabei als wesentliche Hardware-Komponenten.

Das Bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terium fördert das Tele-Intensivmedizin-Projekt mit rund 250.000 Euro. © hil/aerzteblatt.de

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