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Zirkuspä­dagogen arbeiten mit Dresdener Psychia­trie-Patienten

Mittwoch, 30. September 2015

Dresden – Pädagogen des Circus ZappZarap haben im September wieder mit Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie des Universitätsklinikums Dresden gearbeitet – und dies bereits zum dritten Mal. In einem zweiwöchigen Workshop studierten die Patienten gemeinsam mit den Zirkus-Experten verschiedene Kunststücke ein. Die Arbeit hat die Teilnehmer in den Disziplinen Artistik, Clownerie, Jonglage, Tanz und Zauberei geschult und auf diese Weise neues Selbstvertrauen schöpfen lassen.

„Auch wenn unsere Patienten während des Workshops und des Auftritts vor ihren Familien, Therapeuten und Betreuern vor allem den Spaß und die Faszination des Zirkus empfanden, so hat dies auch therapeutische Effekte“, erklärte Veit Rößner, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Patienten lernten auf ein Ziel hinzuarbeiten, frustrierende Situationen durchzustehen, um schließlich den Stolz zu fühlen, etwas Besonderes geschafft zu haben. „Das sorgt für neues Selbstvertrauen und gibt ihnen und ihrer Umgebung Kraft, ihre gravierenden Probleme zu meistern“, so Rößner.

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Der Workshop im echten Zirkuszelt mit echter Manege war möglich dank Spenden der „Linde AG, Engineering Division Standort Dresden“, der Stiftung Lichtblick, IKEA Deutschland sowie der Stiftung Hochschulmedizin Dresden.

© hil/aerzteblatt.de

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