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KBV: Invasiv tätige Kardiologen benötigen Dokumentations­software

Freitag, 9. Oktober 2015

Berlin – Invasiv tätige Kardiologen benötigen ab kommendem Jahr eine zertifizierte Dokumentationssoftware für ihr Praxisverwaltungssystem (PVS). Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. Hintergrund ist das erste Verfahren zur sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (sQS), das mit der perkutanen Koronarintervention und Koronarangiographie dann startet. Demnach sind ab 1. Januar alle invasiv tätigen Kardiologen, die diese Leistungen durchführen, zur Dokumentation verpflichtet.

Laut KBV werden bei dem Verfahren zur sQS der Behandlungsprozess und das Ergebnis der Koronarangiographien und perkutanen Koronarinterventionen sowohl in Krankenhäusern als auch in Praxen nach denselben Qualitätskriterien gemessen und bewertet.

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Dazu müssen Kardiologen jede Herzkatheter-Untersuchung und jede perkutane Koronarintervention bei gesetzlich versicherten Patienten ab 18 Jahren elektronisch dokumentieren. Das sei nur mit einer zertifizierten Dokumentations-Software möglich. Die KBV rät deshalb, aktiv bei den PVS-Herstellern nachfragen, ab wann die entsprechende QS-Software zur Verfügung steht. Die Firmen können ihre Produkte bereits seit Juli durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung zertifizieren lassen.

© hil/aerzteblatt.de

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