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Politik

Robert Koch-Institut: Von Flüchtlingen geht keine Gesundheits­gefährdung aus

Montag, 12. Oktober 2015

dpa

Berlin – Von den in Deutschland ankommenden Flüchtlingen geht nach Darstellung des Robert-Koch-Instituts (RKI) keine gesundheitliche Gefahr für die einheimische Bevöl­kerung aus. Diese Menschen hätten bisher nur in ganz seltenen Fällen Infek­tions­krankheiten mitgebracht, sagte der stellvertretende Leiter der RKI-Abteilung für Infektionsepidemiologie, Andreas Gilsdorf. „Wir sehen eher so Erkrankungen wie Windpoken oder Masern, die größtenteils dann auch hier aufgetreten sind, die die gar nicht mitgebracht haben.“ 

Es gebe zwar einige wenige Erkrankungen, die auch aus den Reisen resultierten. Die seien dann aber ganz häufig nicht von Mensch zu Mensch übertragbar oder nur sehr schwer, so dass gerade diese Erkrankungen für die Allgemeinbevölkerung keine Rolle zu spielen schienen, erklärte Gilsdorf. In der Tat nehme die Zahl von Tuberkulosefällen bei den zugereisten Menschen zu. Aber auch davon gehe keine Gefahr für die einheimische Bevölkerung aus.

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Einige Flüchtlinge hätten zum Beispiel Malaria, die aber nicht von Mensch zu Mensch übertragen werde. Es gebe ein paar Fälle von Läuse-Rückfallfieber, das durch Kleiderläuse übertragen werde, aber auch durch sehr engen Körperkontakt.

Den ehrenamtlichen Helfern riet Gilsdorf, den allgemeinen Impfschutz aufzufrischen - gegen Masern, Mumms, Röteln, Polio oder Diphtherie. „Und dann glaube ich, dass mit den normalen Hygieneregeln die gut geschützt sind“, fügte er hinzu.

Notunterkünfte für Kinder ungeeignet
Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) sieht in der medizinischen Versorgung von chronisch kranken Flüchtlingskindern allerdings ein besonders drängendes Problem. Die Behandlung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen müsse ohne bürokratische Hürden möglich sein, forderte der Verband am Montag am Rande eines Kongresses in Bad Orb.

<b>Die Erstversorgung</b> von Flüchtlingen in Berlin Start

Video

Die Erstversorgung von Flüchtlingen in Berlin

Die Notunterkünfte seien für die Behandlung der Kinder ungeeignet. Viele ehrenamtliche Kinderärzte behandelten in den Lagern unter teils chaotischen Umständen, berichtete der BVKJ weiter. Die Versorgung der Flüchtlingskinder müsse in Zukunft vermehrt in Arztpraxen stattfinden. 

Gesundheitskarte und Dolmetscher sind wichtig
Der Kinderärzte-Verband sprach sich zudem für Gesundheitskarten für Flüchtlinge aus. Diese sollten bei der Registrierung der Familien nach ihrer Ankunft in Deutschland mit ausgestellt werden. Die Behandlung solle über ein Sonderbudget abgerechnet werden. Um die jungen Patienten und ihre Eltern besser beraten zu können, fordert der BVKJ Dolmetscher für die behandelnden Ärzte. Bevor Flüchtlingskinder zur Schule gehen könnten, müssten sie von Schulärzten untersucht werden. Dafür müssten beim Kinder- und Jugenddienst der Gesundheitsämter zusätzliche Stellen geschaffen werden. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #612077
EEBO
am Montag, 2. November 2015, 21:14

Auch wenn manche von uns

das DÄ vielleicht eher unfreiwillig im Briefkasten finden: Da es eben nicht beitragsfinanziert ist, und es außerdem (zumindest meiner Meinung nach) ein gewisses Profil und redaktionelle Standards haben sollte, ist eine Kontrolle und nötigenfalls auch Löschung der Beiträge nicht nur verständlich, sondern auch angebracht. Das berühmte Luxemburgzitat würde nur dann gelten, wenn das DÄ die einzige Zeitschrift im Lande wäre, und alle die sich an die Öffentlichkeit wenden wollen, hier publizieren müßten (wer sich den relativ kurzen Text, in dem sie die russische Revolution begrüßt, und gleichzeitig Lenins Strategie kritisiert, im Original lesen möchte, kann dies unter http://www.glasnost.de/klassiker/luxem3.html tun).
Natürlich gibt es aber doch gerade im WWW Informationsfreiheit: Jeder kann ein Blog eröffnen oder eine Website - im Rahmen der gültigen Gesetze darf er sich äußern, wie er mag. Wie aber schon Benjamin Franklin sagte, als er Herausgeber einer Zeitung war: "This is not a public stagecoach that has to take everyone who buys a ticket."

Zum Thema siehe auch den folgenden Link - Seite 291 ff. (nebenbei - es geht jetzt nicht darum, Totschlagargumente zu bringen, aber in der Frage, was eine Zeitschrift veröffentlichen muß oder nicht, und auch bezüglich der Wirkmächtigkeit irrationaler Übereugungen ist der Text erstaunlich passend):
http://ir.nmu.org.ua/bitstream/handle/123456789/144276/b79b3c7f5c4826ffe4e0a511d97eb0aa.pdf?sequence=1%27
Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Montag, 2. November 2015, 09:47

Zensur im DÄ

@Redaktion DÄ: Einerseits freut es mich, wenn hier interessante Themen diskutiert werden, andererseits kann in Einzelfällen die Diskussion wie im aktuellen Fall geschehen auch einmal entgleiten. Die hitzige und emotionale Diskussion zum Thema Flüchtlinge zeigt erst einmal eines, dieses Thema lässt niemanden kalt. Die Beiträge von docmacher3 bis docmacher19 waren, soweit ich es mitbekommen konnte, in ihrer Tonart inadäquat. Aber waren sie so schlimm, dass alle Beiträge und der Nutzer komplett gelöscht werden mussten? Das DÄ wird lt. Impressum von der Bundesärztekammer und der KBV herausgegeben. Da es nicht am Kiosk erhältlich ist, wird es faktisch von den Pflichtbeiträgen der Ärzte für die Ärztekammer bezahlt.

Wenn von 24 Beiträgen nur noch 13 übrig sind, hat dies aus meiner Sicht den schalen Beigeschmack der Zensur. Auch wenn sich die Redaktion auf ihr Hausrecht berufen kann, sollte sie nie das Luxemburg-Zitat vergessen: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“. Im konkreten Fall hat die Zensur einen Krawallmacher getroffen. Aber was immer noch einsehbar ist, das ist der Beitrag von Posol. Dieser Beitrag ist in seiner ausbalancierten Mischung von Diffamierung („diese Tiere“), von Lügen (Absatz über Tbc), von Trivialwissen (schwangere Frauen, ausgezehrte Kinder) und von reißerischen Bedrohungsscenarien (Szene im Krankenhaus), all dies garniert mit einer Portion Ekel (Syphilis-Urin) schon ziemlich nah an der perfekten Demagogie. Dieser Beitrag ist so professionell gemacht, dass einfach strukturierte Personen darauf hereinfallen und andere Personen beim Versuch der Gegenrede in Gefahr laufen, sich in Details zu verzetteln. Auch wirken die Sprachfehler im Betrag irgendwie künstlich und passen nach meinem Sprachverständnis nicht zur Sprachmelodie slawischer Sprachen. Mich würde es schon interessieren, ob derartige Berichte auch anderswo lanciert wurden und dies hier nur Teil einer größeren Kampagne ist.

Selbst wenn ich recht habe und wir Opfer einer Provokation wurden, die Ängste und Sorgen der Gegenseite sind Realität. Und gegen diese Ängste hilft nur Aufklärung, mit Zensur wird kein einziges Problem gelöst. Auch zeigt dieses Beispiel, dass Zensur die lautesten Beiträge trifft, nicht unbedingt die gefährlichsten. Wenn bei einem komplexen Thema tief sitzende Ängste und eine polemisierende Rhetorik zusammenkommen, dann kann die Wahrnehmung sich zu einem Tunnelblick verengen und die Reaktion schärfer ausfallen als notwendig. Nach meiner persönlichen Erfahrung gibt es praktisch bei jedem Menschen Themen, wo er mal nicht zum Mainstream gehört, sondern gegen den Strom schwimmt. Aus genau diesem Grund sind diese Stimmen wichtig, sie verhindern, dass der Herdentrieb uns in die falsche Richtung lenkt.

Aus diesem Grund und als zahlendes Kammermitglied würde ich mir deshalb wünschen, dass zukünftig das DÄ differenzierter mit Meinungsverschiedenheiten umgeht: Wenn zum Beispiel ein Beitrag nach Meinung der Redaktion nicht für die Öffentlichkeit geeignet ist, dann sollte er weiterhin intern für registrierte Nutzer einsehbar sein. Wenn ein Nutzer mehr als drei „Problembeiträge“ innerhalb von 24 Stunden produziert, kann man befristet (z.B. für eine Woche) den Zugang sperren, ohne gleich den ganzen Nutzer zu löschen. Durch die sicheren Pflichtbeiträge der Kammermitglieder sollte genug Geld vorhanden sein, um dies programmtechnisch umzusetzen. Gerade der Berufsstand der Ärzte muß sich permanent auf ethischen Minenfeldern bewegen, egal ob es sich um Zuwanderung, Sterbehilfe, Organspende, Rationierung, Therapiefreiheit, Streikrecht für Ärzte oder andere Themen handelt.

Sehr geehrter Staphylococcus Rex,

Docmacher hat mehrfach gegen unsere Netiquette http://www.aerzteblatt.de/foren/netiquette verstoßen, daher haben wir die Beiträge herausnehmen müssen.

Grundsätzlich sind wir hinsichtlich der Kommentare sehr liberal. Wir prüfen sie nicht vor Veröffentlichung, müssen aber bei Beschimpfungen wie die von Docmacher eingreifen, da wir auch presserechtlich für diese Beiträge verantwortlich sind.

Eine Bemerkung noch zur Finanzierung des Deutschen Ärzteblattes. Das Deutsche Ärzteblatt finanziert sich ausschließlich über Anzeigen und muss daher bislang keine Gegenfinanzierung aus Kammerbeiträgen hinzuziehen.

Beste Grüße

Redaktion DÄ
Avatar #612077
EEBO
am Samstag, 31. Oktober 2015, 14:50

Lustig tralala...

Verbrecherclans, die agressive junge ungebildete faule mohammedanische Männer als Vorhut über den Balkan zu uns schicken. War das die Po-Ente, Verzeihung, Pointe, die ich jetzt aus den letzten Posts ziehen sollte?
Die Presse, die nicht über die pöhsen Migranten berichtet? Warum lese ich dann öfter über Messerstechereien zwischen verfeindeten arabischen und türkischen Großfamilien? Aaaber vielleicht kommen die ja dort nur nicht vor, wo meine geschätzten Vorkommentatoren leben (womöglich haben die Auf-Rechten dort dem Türken mal wieder die Dönerbude abgefackelt, und der hatte keine Lust mehr, sie wieder aufzubauen).

Hierzu etwas Feldforschung aus der Kaffeeküche: Sagt die Kollegin vorgestern früh zu mir: "Also weißt Du," sagt sie, "die ganzen Ausländer, die jetzt kommen, das ist ja ein echtes Problem, man kann ja gar nicht mehr zwischen den Alt-Ausländern und den Neu-Ausländern unterscheiden!" Ich hätte daraufhin sofort zum Lachen in den Keller gehen müssen. Blöderweise ist das Gebäude nicht unterkellert.

P.S. Fortsetzung des Witzchens vom Practicus: "Ja!" sagte der Asylbewerber und krempelte die Ärmel hoch.

P.P.S. Arbeitsunwillige gibt es auch unter Deutschen - wie wäre es, wollen wir ihnen die PEGIDA-Mitgliedschaft ehrenhalber verleihen?
Avatar #79783
Practicus
am Montag, 26. Oktober 2015, 22:57

mal was provokantes

Deutsche Fee zum Asylbewerber: Du hast drei Wünsche frei
A: Ich möchte Geld für mich und meine Familie
D.F.: ok, kriegst du
A: Ich möchte eine schöne Wohnung für uns in der Stadt
D.F.: ok, kriegst du
A: Ich möchte Deutscher werden
Puff, alles ist weg...
D.F.: Du bist jetzt Deutscher, wenn du was willst, geh arbeiten...

DAS ist die wirkliche Gefahr für unsere Gesellschaft - wenn schon der Humor hintenrum a la Göbbels instrumentalisiert wird...

Mir bleibt da das Lachen im Halse stecken...
Avatar #89093
haelfer
am Montag, 26. Oktober 2015, 21:16

..

was mich an der Flüchtlingsdebatte enorm nervt ist die Tatsache, dass durch Polarisieren (sowohl von rechts als auch von links) keine gesunde Auseinandersetzung mit dem Thema mehr möglich ist. Das ist wohl eines unserer Mentalitätsprobleme (meinen auch andere).
Ich sehe den Zustrom von so vielen Flüchtlingen mittlerweile kritisch, da diese Menschen politisch und religiös anders sozialisiert wurden und- wie schon oben jemand erwähnt hat- die Gefahr der Entwicklung einer Parallelgesellschaft nicht ganz unwahrscheinlich ist. Wirksame Integrationsmaßnahmen sind also unerlässlich. Haben wir gute Integrationsmaßnahmen zu bieten???
Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz vor körperlichem und seelischem Schaden. Dafür muß jede Gesellschaft einstehen.
Jetzt stellt sich die Frage, ob Deutschland das einzige Land in der EU und anderen Teilen der Welt (neben z.B. Türkei, Libanon und Jordanien) ist, das diesen Schutz bieten kann und falls nein, ob wir dies dann nicht den Menschen, die den Wunsch haben ausschließlich nach D zu emigrieren, auch kommunizieren sollten ?
Ich denke schon. Und zwar weil kein Ende des Zustroms in Sicht ist.

PS: ich war in der Flüchtlingsbetreuung im September in Bayern dabei
Avatar #103070
Henry I
am Montag, 26. Oktober 2015, 21:08

Die Demokratie stirbt zuerst...

Ungefähr 1.5 Millionen Flüchtlinge, keiner weiss es genau (die Regierung hat die Kontrolle verloren), viele nicht registriert, viele untergetaucht.
Viele davon seit langem unterwegs, viele ungebildet mit mangelhaften Hygenekenntnissen und -verhalten.
Viele in Unterkünften, die häufig massiv überbelegt sind. Viele aus Gegenden, in denen es bereits vorher keine nennenswerte medizinische Versorgung in unserem Sinne gibt. Massive Verständigungsprobleme und Vorurteile gegen weibliches Personal und "Ungläubige" im Allgemeinen.
Eine Masseneinwanderung, die politisch gewollt ist gegen den Willen der Bevölkerung, was inzwischen auch naiveren Naturen sattsam bekannt sein dürfte.
Politiker, die gegen die freie Meinungsäußerungen und steigenden Unmut in der Bevölkerung Amok laufen. Kriminalität und Gewaltverbrechen, die verschwiegen werden, wenn sie von Migranten ausgehen (was ja bereits vor der Flüchtlingswelle der Fall war). Eine geradezu absurde Informationspolitik besonders in den zwangsgebührenfinanzierten Medien.
Und nun steht im Ärzteblatt, dass das RKI feststellt, es gehe in dieser beschriebenen Konstellation keine Gesundheitsgefährdung von Flüchtlingen aus.
Na klar....
Avatar #114915
zweiblum
am Montag, 26. Oktober 2015, 00:15

dickmacher?

@docmacher:
Junge, du bist soweit daneben, du tust mir wirklich leid!
was soll eigentlich der lustige Chatname andeuten: hast auch mal ein deutsches Krankenhaus von innen gesehehn (einschließlich der ungewaschernen Füße deiner Volksgenossen!) oder verdienst dein Geld mit Ghostwriting für vonderLeyen und Konsorten, über die du so fleissig lästerst??
Avatar #79783
Practicus
am Sonntag, 25. Oktober 2015, 22:33

Uuups...

da hat sich Docmachers Post, auf den ich antworten wollte, zurecht in Nichts aufgelöst.
Angesichts der massiven Probleme, die durch die massenhafte Einwanderung ganz überwiegend junger Männer aus Kriegs- und Krisengebieten hier entstehen, sind solche Horrorgeschichten auf "Docu-Soap"-Niveau bestimmt nicht hilfreich.
Jedenfalls dürfen sich die Fehler nicht wiederholen, die bei der unkontrollierten Aufnahme von kurdischen, libanesischen und albanischen Verbrecherclans passiert sind und zur Entwicklung von Schattengesellschaften außerhalb unserer Rechtsordnung führten.
Wir haben es hier nicht mehr mit Asylbegehren, sondern mit gezielter illegaler Einwanderung zu tun: Mit viel Geld werden kräftige junge Männer vorausgeschickt, um hier irgenwie einen Aufenthaltsstatus für den Familiennachzug zu schaffen, während Frauen und Kinder im Kriegsgebiet oder Elendslagern der UN zurückbleiben.
Die überstürzte und unkontrollierte Aufnahme dieser Menschen und das Vorgaukeln einer Bleibeperspektive ist unfair gegenüber denjenigen, die sich auf legalem Weg und nach viel Vorleistung vergebens um ein Arbeits. oder Studentenvisum in Deutschland bewerben.
Das Bildungsniveau der Ankömmlinge liegt selbst bei den "Eliten" meist weit unter dem europäischen Standard, in den Herkunftsgesellschaften sind Korruption und Gewalt endemisch. Die daraus erwachsenden Probleme lassen sich nicht dadurch lösen, dass man Hunderte von Männern unterschiedlicher Ethnien, Konfession, Bildung und politischer Ideologien auf engstem Raum zusammenpfercht.
Und diese Menschen müssen erfahren, dass sie nicht dauerhaft hierbleiben können - zum einen, weil sie nicht "Verfolgte" im Sinne des Asylrechts sind, zum anderen, weil sie in ihren Herkunftsländern dringend gebraucht werden, damit diese nicht völlig im Chaos vrsinken und dort irgendeine Zukunft aufgebaut werden kann.

Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Sonntag, 25. Oktober 2015, 17:50

Feinheiten der Wortwahl

Der Beitrag von Posol hat hier schon einige Diskussionen verursacht. Bei der Recherche auf dict.cc nach der Bedeutung dieses Namens bin ich auf Tschechisch nicht fündig geworden. Auf Russisch oder Slowakisch bedeutet Posol soviel wie Bote, Sendbote oder Botschafter.

In den vorangegangenen Beiträgen wurden verschiedene Aspekte seiner Botschaft diskutiert, mir persönlich ist eine andere Formulierung wirklich böse aufgestoßen: „aber wir wagen uns auch nicht zwischen diese Tiere".

Die meisten hier kennen den Film „Inglouriuos Basterds“. Am Anfang des Films vergleicht Oberst Wanda die Juden mit Ratten, bevor er ohne mit der Wimper zu zucken kaltblütig das Feuer auf sie eröffnet. Dieser Vergleich in diesem Film ist kein Zufall, sondern eine überdeutliche Anspielung auf den Propagandafilm „Der ewige Jude“:
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_ewige_Jude

Der einfache Sinn all dieser Vergleiche ist folgender: Wenn man seinen Mitmenschen erst einmal die Menschlichkeit abgesprochen hat, dann kann man ohne Gewissensbisse ihnen noch viel schlimmere Dinge antun. Da es sich hier um den ersten Beitrag von Posol handelt, kann ich nicht sagen, ob es sich hier um Absicht oder ein Versehen handelt. Faktisch ist es „Göbbels-Sprech“ vom Allerfeinsten. So auffällig unauffällig platziert, dass es jeder mitbekommen muß, man aber mindestens zweimal darüberlesen muß, um das Gift in diesen Worten zu erkennen. Ich hoffe, dass auch andere mir beipflichten werden, dass hier die rote Linie gezogen werden sollte: Bei allen Diskussionen, die zukünftig auf uns zukommen werden, die Menschenwürde von Flüchtlingen sollte nie zur Disposition stehen.

Was die fachliche Seite der Diskussion betrifft, so muß ich zweiblum und EEBO beipflichten. Die Tbc-Stämme, die wir im Labor anzüchten, kommen größtenteils von unseren deutschen Mitbürgern. In den Erstaufnahmestellen wird sorgfältig untersucht, und da wo Röntgen nicht geht (Schwangere oder Kinder), wird mittels Quantiferon getestet. Genauso bei den Masern, da ist das Infektionsrisiko in der Umgebung einer deutschen Waldorfschule wesentlich höher als in der Umgebung einer Erstaufnahmestelle. Lediglich bei Polio könnte es spannend werden, aber wer als Deutscher einen gut gefüllten Impfausweis hat, der braucht sich keine Sorgen zu machen.
Avatar #612077
EEBO
am Sonntag, 25. Oktober 2015, 16:24

In der Tat, grober Unfug!

Ein pöbelnder Artikel über angeblich hochinfektiöse, dreiste Flüchtlinge - in Tschechien! Einem Land, das, auf seine Bevölkerungzahl bezogen, lächerlich wenige Flüchtlinge aufgenommen hat - ja gibt es dort überhaupt welche?
Vergiftender Unfung gehört jedenfalls nicht in das Forum des ÄB - schade, daß hier nicht etwas mehr "Zensur" betrieben wird...

Jedenfalls sind mir die aktuellen Empfehlungen und Einschätzungen des RKI erheblich nützlicher als ein Geschwurbel über Syphilytiker, das wirklich in einem Stürmerkasten hängen könnte!

Um aber dem Anekdotenstapel noch eines draufzulegen - in der Mittelstadt X., meinem Arbeitsplatz benachbart, gibt es mehrere Unterkünfte - allgemeines Unwohlsein bei vielen Kollegen, die in der gleichen Stadt wohnen (aber bislang wahrscheinlich noch keinen einzigen Flüchtling gesehen haben). Dann wurde im KH ein aktuelles Merkblatt des Bayerischen Landesgesundheitsamtes herumgesandt - Thema: Läuserückfallfieber. Jene schöne, auch als Flecktyphus aus Schützengraben (und Vernichtungslager) bekannte Erkrankung sorgte ungefähr für zwei Tage in unserer Abtellung für erhebliche Unruhe - obwohl immer noch kein Flüchtling bei uns aufgetaucht war.
Ich sollte wohl doch noch die aktuelle Meldung des RKI ausdrucken, um alles richtig zu rücken, obwohl sich die Stimmung wieder beruhigte, denn Angst und Unwissenheit sind die größten Übel, gegen die es anzugehen gilt - und nicht Menschen (ja, das sind sie!), die vor Not und Elend fliehen.

Und noch was, nämlich zum Thema Masern, oder sagen wir besser, impfpräventable Erkrankungen im allgemeinen - wenn ein Volksdeutscher, der selbst für seinen Deutschen Schäferhund einen Ahnenpaß vorlegen kann, sich damit infiziert, dann ist er fast immer selbst schuld - weil nicht geimpft!
Avatar #114915
zweiblum
am Samstag, 24. Oktober 2015, 21:17

parolen

@docmacher3:
worauf bezog sich die 2. Frage? auf "posol", oder ???
wenn Du mich meintest: ja, selbstverständlich gibt es auch linke Parolen, nur sind denen eben häufiger die Menschen noch vor "meiner" Zeit vor über/ weit über 25 Jahren im "Goldenen Westen" kritiklos auf den Leim gegangen - um empört zu reagieren, wenn sie zu hören kriegten: "dann geh' doch nach drüben" (z.B. der damals berühmte Radiologe Obletter hat jedem, der es hören wollte erzählt, dass er als junger Mann und reicher Erbe dumm genug gewesen war, freiwillig nach Mao-China zu reisen, wo man ihn von allen Anflügen von Kommunismus schnell undgründlich kuriert hat, aber nicht so schnell wieder ziehen ließ wie er es gerne gehabt hätte.. *lol*). Bei "Parolen" geht es eben nicht um das andere Denken, die politische Einstellung, sondern um die immer weitere Verkürzung auf Schlagwörter, die dann zu Gute letzt auch jeder Depp mitgrölen kann...
Ich kann nicht beurteilen, warum sich "deutsche" (wer definiert das, wer da wie dazugehört ? haben die alle eine Ahnentafel bis zurück zum 30-jährigen Krieg wie Teile meiner Familie?) "MenschInnen"..(politisch korrekt geschlechtsneutral geschrieben, das war -ebenso wie "SyrerInnen"- "augenzwinkernd" gemeint, man kann auch "Menschen beiderlei Geschlechts" sagen, wenn man sich über den Genderunsinn lustig machen möchte) also deutsche Männer, Frauen Kinder, Akademiker, Analphabeten,,, für besser und klüger und alles mögliche halten, nur weil sie nicht aus z.B. Syrien stammen (wo es übrigens auch viele Christen gibt und nicht nur Moslems), oder z.B.aus der Türkei, aus Italien...
Vorurteile und Stimmungen, die sich jetzt gegen Asylanten richten haben sich vor 40-50 Jahren auf die "Gastarbeiter" bezogen, zu einer Zeit, als man in der Bundesrepublik jeden Samstag sein Auto wusch und dann evtl. auch sich selbst einmal badete...( was in der DDR mangels eigener PKWs anders ausgesehen haben mag...*lol*..ich weiß, ein blöder Scherz, wieder mal genau so vorurteilbehaftet).
Damals hätten sich unsere Altvorderen nicht zum Pizza essen oder Espresso trinken überreden lassen, sie haben sich oft sogar vor Olivenöl geekelt und fürchteten Überfremdung - anfangs noch ganz ohne Islamangst, wohlgemerkt, es ging jahrelang nur um Spanier, Griechen, Italiener, Jugoslawen...
Genauso hielten sich spätestens 1989 die "Wessis" für bessser als die "Ossis", obwohl sie selber zum Wirtschaftswunder meist rein garnichts beigetragen hatten...
Wenn Du ein konkretes Beispiel willst: Ich würde es als "rechte Parole" bezeichnen, wenn man "Ausländer" als weniger intelligent als "die Deutschen" abqulifiziert - in einem Land, das bei allgemeiner Schulpflicht stets über 1 Million Analphabeten hervorgebracht hat und in dem man Big Brother schaut befremdet mich das genauso, wie den einen Bischof aus Sachsen die Tatsache, dass die dort zu 80% ungetauften Mitbürger meinen, sie (als bekennende Wiccanier oder was auch immer) müssten das "christliche Abendland" gegen "den Islam" (eine der großen, dem Christentum nahestehenden monotheistischen Religionen, die in Wirklichkeit mit dem "islamistischen" Sektierertum so wenig zu tun hat wie der katholische Papst mit dem "evangelikalen" Sektierer George Bush jun.) verteidigen. Generationen von Humanisten drehen sich da im Grabe um.
Wir durften in der Schule noch Lessings "Nathan" lesen - und "Biedermann und die Brandstifter". Und die meisten haben den Inhalt auch verstanden.
...
- zu "Ohne Quellenagabe..":
mal im Ernst, das einzig plausible, was da der angebliche Kollege aus dem angeblichen tschech. Beitrag der angebl. tschech. Ärztin zitiert ist doch genau dieser Bericht:
Man stelle sich vor, wenn jemand von unseren "Landsleuten" sein krankes Kind tausende von Kilometern irgendwo hinschleppt, damit die es dort sterben lassen können...da würden noch ganz andere Sachen passieren, fürchte ich.
Es wurden aber sehr wohl schon viele deutsche Ärzte von - ganz "normal" psychotischen- Patienten attackiert, die sich verfolgt oder falsch behandelt wähnten, mir stand auch vor 10 Jahren einer gegnüber (den ich weder kannte, noch behandelt hatte), der dann plötzlich abzog, um sich das nächste Opfer zu suchen (In einer Internistenpraxias, wo ihn dann 4 Mitglieder einer mobilen Eingreiftruppe der Bundespolizei nur mit sehr viel Mühe dingfest machen konnten...!). Da handelte es sich um einen Deutschen, in einem andren ähnlichen Fall um einen Afrikaner - Schizophrenie bevorzugt m.W. keine Hautfarbe.
Selbst wenn im tschech. TV so ein Bericht gesendet worden wäre beweist das den Wahrheitsgehalt mitnichten. Auch in unseren Medien grassieren Stories, die von allen geglaubt werden - weil das Fernsehen doch nicht lügen kann - und die, mit Verlaub, nur aus Sch...hausparolen bestehen,aktuell z.B. zum Thema Mammographiescreening (da lacht doch die ganze Welt inzwischen über unsere Ängste !). Als wir jung waren hatten wir auch Ängste: Atomsprengköpfe, Waldsterben... :Waren die begründet oder unbegründet? Natürlich haben sie etwas bewirkt, z.B., dass die Regierung viel unternommen hat, um den Wald zu schützen und zu retten. Wäre das ohne die Ängste der Bevölkerung genauso passiert? Was passiert, wenn die aktuellen Ängste die Politiker beeinflussen? Kommt es nur, wie man in Dresden befürchtet, dazu, dass niemand mehr den schönen Weihnachtsmarkt besuchen will - oder gibt es wirklich bald wieder Zäune und Mauern? Darf man dann umgekehrt irgendwann als Sachse oder Thüringer nur noch mit einem "Persilschein" der Behörden ausreisen? (das war jetzt keine "Parole", sondern eine ganz bewusste, aber nicht ernst gemeinte Polemik )- aber im Ernst, wohin führen die Mauern in den Köpfen ??? - Ich meine inzwischen, dass man nicht nur kriminelle Ausländer schnell und für alle Zeiten abschieben sollte, sondern auch die, die gegen alles "Fremde" hetzen am besten gleich mit. Übrigens : Im " 3. Reich" waren oft die schlimmsten Judenhasser die, die selber auch keinen so ganz astreienen "Ariernachweis" vorlegen konnten! )
Avatar #114915
zweiblum
am Samstag, 24. Oktober 2015, 16:54

Feldradiologie

Liebe Kollegen!
was angebliche Ärztinnen (oder andere Pegidaanhänger?) da in den Medien über Asylbewerber und v.a. deutsche Helfer verbreiten erinnert, in aller Vorsicht formuliert, leider sehr, sehr oft an etliches, was man in den Jahren zwischen '29 und '39 über die Juden verbreitete, bis es allgemein geglaubt wurde. Manchmal sind die Ähnlichkeiten dermaßen frappierend, dass man von Plagiat sprechen möchte...
In Wahrheit sieht es - in meinem "neuen Bundesland"- folgendermaßen aus:
wir führen Röntgenreihenuntersuchungen bei den kasernierten, häufig sehr gebildeten und (im Gegensatz zur "Originalbevölkerung", die nach 25 Jahren- und mehr denn je- massive Komplexe mit sich herumschleppt, weil man in der Schule russisch lernen musste!) meist gut englisch sprechenden SyrerInnen durch.
Man findet natürlich bei den Älteren mal ein größeres Herz oder eine alte Narbe - wie bei uns auch. TBC hatte noch keiner - im Gegensatz zu denen, die einem seit Monaten hustend auf der Strasse begegnen, die aber nicht etwa ein Bronchialca. mit sich herumschleppen und genauso deutsch sind wie Du und ich - beileibe nicht nur Säufer und alte Leute, sondern Mitbürger, die ganz normal zum CT überwiesen wurden, wegen derer wir dann vom Gesundheitsamt zur Umgebungsuntersuchung bei offener TB vorgeladen werden müssen (!) ... Tuberkulose ist auch bei uns endemisch und schon längst wieder auf dem Vormarsch, genauso wie bei den Masern werden mehr Ayslanten von den Deutschen angesteckt werden als umgekehrt!
Wir Ärzte sollten nicht den Scharfmachern zuhören und auf rechte Parolen herinfallen, sondern uns nur auf das verlassen, was die Kollegen berichten, die wir kennen!
mit vorzüglicher Hochachtung
Zweiblum
Avatar #93082
Narkoleptiker
am Mittwoch, 21. Oktober 2015, 20:06

man möge mir meine Skepsis verzeihen

aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass alle Flüchtlinge komplett untersucht sind und es darunter keine schweren Erkrankungen gibt, die u. U. zur Ansteckung führen können. Siehe die Maserngeschichte in Berlin.

Wenn man sich anschaut, wie die Verhältnisse hier in Berlin beim Lageso sind, wie die Flüchtlinge untergebracht sind, dann ist keinesfalls auszuschließen, dass sich da einiges noch entwickelt.

Diese "kein Problem"-Berichterstattung glaubt kein Mensch, der 1 + 1 zusammenzählen kann.

Was im Beitrag von Posol berichtet wird, halte ich durchaus für wahrscheinlich und zutreffend. Leider.
Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Dienstag, 20. Oktober 2015, 20:49

Das sind schwerwiegende Beschuldigungen...

...für die Glaubwürdigkeit hilft aber nicht die Masse sondern nur die Untermauerung mit seriösen Quellenangaben. Eine Bestätigung selbst in einer kleinen Lokalzeitung ist viel mehr wert als hundert unbestätigte Behauptungen.
Avatar #704142
posol
am Dienstag, 20. Oktober 2015, 16:34

Ein anderes Bericht...

Presseecho weiterhin Null, aber ein tschechischer Sender bringt einen Bericht einer aus Tschechien nach München zur Aushilfe gerufenen Anästhesistin:

"Viele Muslime lassen sich nicht von Frauen behandeln, aber wir wagen uns auch nicht zwischen diese Tiere".

Wiedergabe der wichtigsten Inhalte in Deutsch:

"Die Kliniken sind mit der Notaufnahme überfordert und überlastet. Die Beziehungen zwischen Personal und Migranten verschlechtern sich zusehends. Seit letztem Wochenende muss jeder Migrant von Polizisten zur Untersuchung eskortiert werden inklusive Hundestaffel.

Tuberkulose und viele in Europa unbekannte Krankheiten. Wenn sie ein Rezept erhalten, muss man ihnen beibringen, dass es ans Bezahlen geht. Dies führt zu unbeschreiblichen Szenen, insbesondere bei Medikamenten für Kinder. Sie lassen das Kind einfach stehen und rufen dem Apothekenpersonal zu "Kümmert Ihr Euch doch!".

Also muss die Polizei jetzt nicht nur die Kliniken, sondern auch Apotheken beschützen.

Wo sind denn auf einmal alle, die mit Schildern diese Leute willkommen geheißen habe?
...
Die meisten dieser Menschen sind völlig untauglich für den Arbeitsmarkt. Kaum einer hat eine Ausbildung.

Zudem sind deren Frauen nicht gewohnt zu arbeiten und eine von zehn scheint schwanger zu sein.

Hunderttausende haben Kinder, z.T. unter sechs Jahren, mitgebracht. Viele sind aufgezehrt und krank.

Ich gehe wieder zurück in die Tschechien. Selbst das doppelte Gehalt kann mich nicht hier halten. Ich dachte, ich komme nach Deutschland, nicht Afrika oder Nahost.

Selbst der Professor, der die Klinik leitet sagt, wie traurig er es fände, dass die Putzfrau seit Jahren hier für 800 Euro putzt und nun kämen junge Männer, die alles umsonst wollten und auch noch frech würden, wenn sie es nicht bekämen.
...
Ich fürchte nur, dass, auch wenn ich zurückkehre, der Tschechien bald das gleiche Schicksal droht.

Wenn schon die Deutschen das nicht schaffen, dann bedeutet das Chaos in der Tschechien.

Keiner kann sich vorstellen, wie sich diese Afrikaner benehmen und wie selbstherrlich die Muslime hier auftreten.

In einem rheinischen Krankenhaus haben Zuwanderer das Personal mit Messern angegriffen, als sie ein krankes acht Monate altes todkrankes Kind, das sie drei Monate durch halb Europa schleppten, zur Behandlung brachten und das Kind dann verstarb.

Der verletzte Arzt musste operiert werden, zwei Schwestern liegen auf der Intensivstation. Niemand wurde bisher zur Rechenschaft gezogen.

Die Presse darf nicht berichten, und wir haben es nur per Email erfahren.

Was wohl mit einem Deutschen passieren würde, der Arzt und Schwestern mit einem Messer angriffe?

Oder falls er sein Syphilis-infiziertes Urin einer Krankenschwester ins Gesicht schleuderte?

Er käme in U-Haft und würde verurteilt. In diesen Fällen ist bisher nichts passiert.

Wo also sind jetzt all diese Begrüssungskommittees? Sitzen zu Hause auf dem Sofa, genießen ihr Geld aus den Spenden und warten auf die nächste Ladung Zuwanderer?"
LNS

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15. Oktober 2019
Rom – Italien hat der Hilfsorganisation SOS Méditerranée erlaubt, die 176 Flüchtlinge an Bord des Rettungsschiffs „Ocean Viking“ an Land zu bringen. Das teilte die Organisation gestern am späten Abend
Italien lässt Flüchtlinge von „Ocean Viking“ an Land
14. Oktober 2019
Potsdam – Die künftige rot-schwarz-grüne Koalition will in Brandenburg künftig mehrere hundert Flüchtlinge aus humanitären Notlagen aufnehmen. „Wir haben uns auf zwei sehr ambitionierte Programme
Koalitionsrunde in Brandenburg beschließt Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge
9. Oktober 2019
Luxemburg – Die von Bundesinnenminister Horst Seehofer verhandelte Übergangslösung zur Rettung von Bootsflüchtlingen kommt kaum voran. Bei einem EU-Innenministertreffen in Luxemburg schloss sich
Seehofers Übergangslösung für Seenotrettung kommt kaum voran
7. Oktober 2019
Washington – In einer weiteren Verschärfung der US-Einwanderungsgesetze will Präsident Donald Trump künftig alle Einwanderer abweisen lassen, deren gesundheitliche Versorgung nicht abgesichert ist.
LNS

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