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OP-Roboter bewährt sich in der Urologie

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Homburg – Ein positives Fazit von roboterassistierten Operationen haben die Urologen des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) gezogen. Sie arbeiten seit neun Jahren mit einem daVinci®-System und können auf 4.000 Operationen mit dem Roboter zurücksehen.

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie des UKS verweist in diesem Zusammenhang auf eine Auswertung von mehr als 20.000 Prostataentfernungen, die Jens-Uwe Stolzenburg, Universität Leipzig, auf der 67. Tagung der Deutschen Urologen im September 2015 vorgestellt hat.

Der Wissenschaftler verglich darin die offene Schnittoperation mit der konventionellen Schlüsselloch-Methode und der minimal-invasiven daVinci®-Operation. Bei der Operationssterblichkeit zeigte sich ein wesentlicher Vorteil für die roboterassistierte Operation mit 0,04 Prozent im Vergleich zur offenen Operation mit 0,18 Prozent.

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Am ungünstigsten war der Verlauf nach laparoskopischem Vorgehen mit 0,21 Prozent. Auch bei der Gesamt-Komplikationsrate zeigten sich signifikante Vorteile für das daVinci®-Verfahren (offen: 23,49 Prozent versus daVinci®: 11,96 Prozent).

„Für das Homburger Konzept der daVinci®-Operationen konnten somit erstmalig auch in einer deutschlandweiten Vergleichsanalyse klare Vorteile dokumentiert werden“, hieß es aus der Klinik.

© hil/aerzteblatt.de

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