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Ausland

Britischer Ebola-Patientin geht es deutlich besser

Mittwoch, 21. Oktober 2015

London – Der schottischen Krankenschwester, die zum zweiten Mal wegen Ebola im Krankenhaus liegt, geht es deutlich besser. „In den vergangenen Tagen hat sie erhebliche Fortschritte gemacht”, sagte der Arzt Michael Jacobs im Londoner Royal Free Hospital. Sie liege zwar nach wie vor auf der Intensivstation. „Aber sie unterhält sich mit dem Personal über iPad.” Zudem beginne sie, etwas zu essen. Die 39-Jährige werde aber noch längere Zeit im Krankenhaus bleiben.

Die Krankenschwester hatte sich Ende 2014 bei einem Hilfseinsatz in Sierra Leone infiziert. Ihre Erkrankung war erst nach der Rückkehr nach Europa aufgefallen. Ende Januar entließ das Royal Free Hospital die Frau als geheilt. Kürzlich war sie mit Beschwerden erneut ins Krankenhaus gekommen. Zeitweise hatten die Ärzte den Zustand der Frau als „kritisch” bezeichnet.

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Im Frühjahr war auch bei einem Arzt in den USA, der als geheilt gegolten hatte, das Ebola-Virus wieder aktiv geworden. Wissenschaftler glauben, dass sich der Erreger in manche Nischen des Körpers zurückziehen und später wieder vermehren kann. © dpa/aerzteblatt.de

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