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Politik

Appell: Medizinische Versorgung von Flüchtlingen erleichtern

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Frankfurt/Main – Ärzte, Apotheker und Therapeuten in Hessen fordern gemeinsam eine bessere Versorgung kranker Flüchtlinge. Nötig seien der Abbau bürokratischer Hürden, eine gesicherte Finanzierung der Leistungen und eine ausreichende Zahl qualifizierter Dolmetscher, hieß es am Mittwoch in einem Aufruf. Er wurde vom Bündnis „heilen & helfen” veröffentlicht, dem sieben Vereinigungen und Kammern von Heilberufen in Hessen angehören.

Die Einführung der geplanten Gesundheitskarte in Hessen, die von Land und Kommunen finanziert werden soll, sei „ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung”, hieß es in der gemeinsamen Erklärung. Ärztliche und zahnärztliche Leistungen dürften aber nicht „aus dem ohnehin schon stark belasteten” Topf der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung finanziert werden.

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Die Körperschaften bieten ihren Mitgliedern praktische Hilfen an, zum Beispiel mehrsprachige Einnahmepläne für Arzneimittel oder Piktogramme, die den Kranken den Ablauf der Behandlung erklären. Laut Kassenzahnärztlicher Vereinigung stehen die hessischen Zahnärzte kurz vor der dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit dem Städte- und Landkreistag. Dann könnte der Zahnarzt im Akutfall Entscheidungen alleine treffen, das würde das Verfahren „erheblich erleichtern”. © dpa/aerzteblatt.de

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