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Politik

Bayern will Ausbau der geriatrischen Versorgung weiter vorantreiben

Freitag, 23. Oktober 2015

Bamberg  – Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) setzt sich für weitere Verbesserungen in der medizinischen Versorgung älterer Menschen ein. Gleichzeitig forderte sie eine angemessene Finanzierung geriatrischer Rehabilitationsmaßnahmen.

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Ärztlichen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Geriatrie in Bayern (AFGiB) unterstrich die Ministerin die Bedeutung einer pass­genauen Gesundheitsversorgung für Senioren und verwies in diesem Zusammenhang auf den Erfolg des landesweit umgesetzten Bayerischen Geriatriekonzeptes. So werde heute in 62 stationären geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen eine wohnortnahe qualitätsorientierte Altersmedizin angeboten, der Aufbau altersgerechter stationärer  Behandlungsangebote sei in vollem Gange. Aktuell gibt es in Bayern landesweit  78 Akutgeriatrien mit mehr als 1.800 Betten.

„Eine Studie zeigt, dass die akutgeriatrische Versorgung in Krankenhäusern und die geriatrische Rehabilitation sich sehr gut in ihrem Leistungsspektrum ergänzen“, so Huml. Entsprechend wichtig sei es, dass insbesondere die geriatrische Rehabilitation angemessen finanziert werde.

Hier sieht die Ministerin noch Nachholbedarf: „Aus meiner Sicht sollte auch die Pflegeversicherung an den Kosten beteiligt werden. Denn: Ohne die Erfolge  der geriatrischen Reha müsste die Pflegeversicherung deutlich mehr bezahlen", verwies sie. © hil/aerzteblatt.de

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