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Politik

Nationale Präventionskonferenz gegründet

Montag, 26. Oktober 2015

Berlin – Die Nationale Präventionskonferenz hat sich am Montag in Berlin konstituiert. Sie ist die übergreifende Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Spitzenverbände von Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung. Damit sei auch der Startschuss für eine nationale Präventionsstrategie gefallen, die von der Konferenz entwickelt werden solle, teilten die Verbände mit. Neben den vier Sozialversicherungen wirken mit beratender Stimme auch Vertreterinnen und Vertreter von Bundes- und Landes­ministerien, kommunalen Spitzenverbänden, Bundesagentur für Arbeit, Sozialpartnern, Patientinnen und Patienten sowie der Bundesvereinigung Prävention und Gesund­heits­förder­ung.

Bundes­ärzte­kammer und Kassenärztliche Bundesdereinigung hatten mehrfach kritisiert, dass keine institutionelle Beteilung der Ärzteschaft an der Präventionskonferenz vorgesehen ist. Umfragen zufolge vertraut die Bevölkerung bei Präventionsmaßnahmen gerade ihren behandelnen Ärzten, so die ärztlichen Vertreter.

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Die Konferenz wurde mit dem Präventionsgesetz im Juli auf den Weg gebracht. Sie hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, eine nationale Vorsorgestrategie zu erarbeiten und fortzuschreiben. Zum 31. Dezember sollen die ersten Empfehlungen vorliegen. Außerdem soll die Konferenz 2019 zum ersten Mal einen trägerübergreifenden Präventionsbericht vorlegen. Weitere sind im Abstand von vier Jahren geplant. © dpa/aerzteblatt.de

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