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Ärzteschaft

Die Technik für den eArztbrief steht

Dienstag, 27. Oktober 2015

Berlin – Vonseiten der Softwareindustrie und der Praxissoftware-Anbieter steht einer künftigen elektronischen Übermittlung von Arztbriefen nichts mehr im Wege. Die KV Telematik GmbH (KVTG) – eine Tochter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung –und der Bundesverband Gesundheits-IT werden die Systeme von rund 20 Praxissoftware-Anbietern im November final für den Einsatz vorbereiten. Ziel dieses „Interopera­bilitätsworkshops eArztbrief“ ist, den reibungslosen Datenaustauschs zwischen Systemen unterschiedlicher Hersteller mit KV-Connect und den Systemen untereinander sicherzustellen.

Die eingeladenen Unternehmen haben im Rahmen eines Audits der KV Telematik GmbH bereits belegt, dass ihre Lösungen mit KV-Connect kommunizieren können, im Work­shop soll der reibungslose Echtstart geprobt werden. Zu diesem Zwecke werden die Unternehmen Test-Arztbriefe erzeugen, die dann untereinander versendet und empfangen werden, um die gegenseitige Kompatibilität unter Beweis zu stellen.

Die elektronische Versendung von Arztbriefen ist eine wesentliche Forderung des geplanten E-Health-Gesetzes. „Durch die Förderung im E-Health-Gesetz unterstützt der Gesetzgeber die elektronische Kommunikation zwischen Ärzten“, sagte der Geschäftsführer der KV Telematik GmbH, Florian Fuhrmann. Via KV-Connect könnten Ärzte Arztbriefe unabhängig vom Hersteller ihrer Praxissoftware elektronisch versenden und empfangen. „Der gemeinsame Workshop mit dem Bundesverband Gesundheits-IT wird helfen, den niedergelassenen Ärzten ein funktional einwandfreies System zur Verfügung zu stellen“, so Fuhrmann.  

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Die KV Telematik GmbH hat Anfang 2014 ihre Arbeit aufgenommen. Die 100-prozentige Tochter der KBV prüft Arbeitsprozesse in den Praxen und sucht nach intelligenten und zeiteffektiven Lösungen für digitale Versorgungs- und Verwaltungsabläufe. © hil/aerzteblatt.de

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