NewsHochschulenDFG richtet neue Forschergruppen ein
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

DFG richtet neue Forschergruppen ein

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Bonn – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird sechs neue Forscher­gruppen einrichten. Sie können zweimal drei Jahre gefördert werden und sollen Wissenschaftlern ermöglichen, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Die DFG fördert nun insgesamt 175 Forschergruppen.

In der Forschergruppe „Plasticity versus Stability – Molecular Mechanisms of Synaptic Strength” geht es um die Fähigkeit von Synapsen, einerseits plastisch zu sein, das heißt sich strukturell und funktional zu verändern, andererseits aber beständig zu sein, um kognitive Prozesse wie Lernen oder Erinnern dauerhaft aufrechtzuerhalten. Sprecher der Gruppe ist Matthias Kneussel, Universität Hamburg.

Die Forschergruppe „Kalzium-Homöostase bei Neuroinflammation und -degeneration“ setzt beim Gleichgewichtszustand von Kalzium an, um Abläufe der Krankheits­entstehung und -ausbreitung der multiplen Sklerose mithilfe bildgebender Verfahren darzustellen und besser zu verstehen. Sprecherin ist Ricarda Diem, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Anzeige

Die Forschergruppe „Understanding Intramembrane Proteolysis“ untersucht auf molekularer Ebene, wie Proteine, die sich in Membranen befinden, in kleinere Polypeptide oder Aminosäuren gespalten werden. Sprecher ist Dieter Langosch, Technische Universität München.

Die Forschergruppe „Makromolekulare Komplexe in der mRNA Lokalisation“ untersucht, wie die Boten-RNA zu ihrem Ziel gelangt, um erst dort das benötigte Protein bilden zu lassen – Nervenzellen beispielsweise bilden sehr lange Nervenfortsätze, die weit vom Zellkern entfernt liegen. Für den teils also weiten Transport der Boten-RNA bilden sich makromolekulare Komplexe: Welche ihrer Bausteine sind dafür verantwortlich, dass die mRNA nicht vor ihrem Zielort bereits in ein Protein übersetzt wird, welcher Baustein steuert die Bewegung zum Ziel? Sprecher ist Dierk Niessing, Ludwig-Maximilians-Universität München. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER