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Politik

Niedersachsen setzt auf die Gesundheits­wirtschaft

Montag, 2. November 2015

Hannover – Eckpunkte für einen „Masterplan Soziale Gesundheitswirtschaft“ haben das das Niedersächsische Sozial-, Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium erarbeitet. Ziel ist, Niedersachsen zu einem attraktiven Standort der Gesundheitswirtschaft zu entwickeln, eine wohnortnahe und bezahlbare medizinische und pflegerische Versor­gung der Bevölkerung sicherzustellen und dabei die Interessen der Beschäftigten zu berücksichtigen.

„Wir wollen eine hochwertige Gesundheitsversorgung, eine bessere Lebensqualität sowie gute Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsberufen. Zu kurz denkt, wer nur auf ein quantitatives Wachstum setzt oder das Gesundheitswesen als reinen Kostenfaktor sieht“, sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) heute in Hannover. Mit dem Masterplan verknüpfe die Landesregierung gesundheitspolitische, wirtschaft­liche, forschungs- und bildungspolitische Aspekte, um schon vorhandene Strukturen auszubauen und weitere positive Effekte für die soziale Gesundheitswirtschaft auszu­schöpfen, so die Ministerin.

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„Wir wollen einen Förderschwerpunkt beim Gesundheitstourismus setzen, landes­einheitliche Qualitätsstandards formulieren und gezielte Marketingmaßnahmen starten“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens.

„Die Forschung ist eine wichtige Grundlage für die soziale Gesundheitswirtschaft in Niedersachsen. Insbesondere gilt es, den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis zu verbessern, damit neue Erkenntnisse und Behandlungsmöglichkeiten möglichst schnell den Patienten zur Verfügung stehen“, sagte Andrea Hoops, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Die Gesundheitswirtschaft zählt zu den Jobmotoren Niedersachsens: Rund 581.700 Erwerbstätige waren 2013 in Niedersachsen in darin beschäftigt. Ab dem Jahr 2000 entstanden über 25 Prozent aller neuen Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft.   Der abschließende Masterplan soziale Gesundheitswirtschaft soll 2016 erscheinen. © hil/aerzteblatt.de

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